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Verbackanlage Backlackdraht Windungen Spulen Stromerwärmung Wicklungen

Verbackanlagen
Mit Backlackdraht hochfeste Wicklungen herstellen

Wicklungen müssen hochfest sein. Aus diesem Grund dürfen sich die einzelnen Windungen auf keinen Fall untereinander reiben. Dies hätte zur Folge, dass die Isolation beschädigt, beziehungsweise über die Zeit zerstört wird!

Wicklungen müssen eine hochstabile Einheit bilden.

Welche Verfahren gibt es?

  • Bandagieren
  • Tränken
  • Träufeln
  • Vakuumimprägnieren
  • und Verbacken

Beim Verbacken kommt Backlackdraht zum Einsatz, der mit einer Beschichtung versehen ist, die sich bei einer definierten Temperatur verflüssigt. Auf einer Spule liegen zunächst die einzelnen Windungen, gewickelt mit Backlackdraht, noch lose gegeneinander. Die Windungen berühren sich zwar, sind aber noch nicht miteinander verbunden:

 

Um die Windungen miteinander zu verbinden, wird die Spule auf die Temperatur erwärmt, bei welcher die Klebeschicht um den gesamten Kupferdraht schmilzt.

Sobald die benötigte Temperatur erreicht ist, verbinden sich die Klebeschichten an den Berührungspunkten. Anschließend wird die Spule wieder abgekühlt.

Das Ergebnis ist eine stabile Einheit, in der die Windungen keine Chance mehr haben, sich gegeneinander zu bewegen – perfekt!

Die Spulen/die Windungen sind miteinander verbacken.

Wie kann die Erwärmung erfolgen?

  • mit Heißluftgebläsen – aber ist dies ein stabiler und reproduzierbarer Prozess? Nein.
  • im Erwärmungsofen – aber ist dies schnell? Nein.
  • durch Stromerwärmung – aber ist dies schnell und zuverlässig reproduzierbar? Ja!

Die Erwärmung mit elektrischem Strom ist ideal für den sehr gut kontrollierbaren und schnell durchführbaren Prozess. Lediglich die Zieltemperatur ist vorzugeben – die Verbackanlage heizt den Draht vollautomatisch und zuverlässig auf.
Sobald die Verbacktemperatur erreicht ist, schmilzt die Klebeschicht und die einzelnen Drähte verkleben/verbacken untereinander.

Der Prozess des Verbackens könnte schlagartig beendet werden, sobald die eingestellte Zieltemperatur erreicht ist. Immerhin ist ja die vorgeschriebene Temperatur erreicht worden, die das Verbinden der Drähte ermöglicht.
Aber auch das anschließende Verweilen für einige Zeit auf der Zieltemperatur kann von Vorteil sein. Die Temperaturverteilung in der Wicklung kann dadurch noch homogener werden, mit dem Ergebnis, dass sich an so vielen Berührungspunkte wie eben möglich, die Backlackdrähte miteinander verbinden.

Portfolio

  • Verbackanlagen mit Gleichstrom
  • Verbackanlagen mit Wechselstrom
  • bis 2.500 A
  • bis 1.000 V
  • Verbackanlagen in Kombination mit Prüftechnik, wie zum Beispiel Stoßspannungsprüfung, Hochspannungsprüfung, Teilentladungsprüfung, …
  • Mechanische Verbackzellen oder Rundschalttische, bei Bedarf mit:
    • Wickelkopfformung
    • Wickelkopfpresse
    • Nutenspreizdorn
    • weiteren individuellen Zusatzaufbauten

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