
NEU: Das MTC3 R2
Faster, Smarter, Stronger - The Future of Electric Motor Testing
- Neue, moderne Benutzersoftware
Intuitives Design, einfache Bedienung und optimierte Workflows für maximale Effizienz - 3-mal schnellere Stoßspannungsprüfung bei der Teilentladungsprüfung
Spürbare Taktzeitersparnis durch stark verkürzte Prüfzeiten - Verdoppelter Impulsstrom bei der Stoßspannungsprüfung
Höhere Leistungsreserve und verbesserte Prüfaussagekraft selbst unter anspruchsvollen Bedingungen - Erweiterter Messbereich bei der Isolationswiderstandsprüfung
Mehr Flexibilität und ein breiterer Einsatzbereich
- Verbesserte Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit
Präzisere Messergebnisse und stabilere Prüfprozesse für höchste Qualitätsansprüche - Komplett neue Teilentladungsmessung mit pC-Abgleich
Modernisierte PD-Technologie – inklusive pC-Kalibriermöglichkeit, angelehnt an IEC 60270 – für präzise, verlässliche und normnahe Prüfergebnisse - Umfangreicher Selbsttest
Höhere Systemsicherheit durch automatisierte Diagnosen und zuverlässige Fehlererkennung - Neue Gehäusevarianten
Für jede Umgebung die passende Lösung: robustes Standpultgehäuse, 19″-Rollcontainer und 19″-Schaltschrank
MTC3 Universelle Wicklungsprüfsysteme
Die High-End-Prüfsysteme für die Elektromotorenproduktion
MTC3-Wicklungsprüfsysteme sind vollautomatische High-End-Prüfgeräte für unterschiedlichste Wickelgüter in Entwicklung, Produktion und Prüflabor.
Die MTC3-Prüfsysteme sind frei nach Ihren Anforderungen konfigurierbar und bieten High-End-Technologie für komplexe Prüfaufgaben. Nach dem neuesten Stand der Technik prüfen Sie Spulen, Statoren, Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren von 0,1 W bis 500 MW.
Das Leistungspotenzial der MTC3-Prüfsysteme basiert auf dem Zusammenspiel aller Stärken: Bedienerfreundlichkeit, Messgenauigkeit, Datenbankkonzept – alle Komponenten sind auf Basis innovativer Technologien perfekt aufeinander abgestimmt.
Die Key-Facts:
- Prüfung von Statoren, Rotoren, Transformatoren und Drosseln
- Stoßspannungsprüfung bis 15 kV
- Vollintegrierte Teilentladungsprüfung nach IEC 61934 und DIN EN 60034-18-41
- Widerstandsmessung in Vierleitertechnik mit Temperaturkompensation
- Isolationswiderstandsprüfung mit automatischer PI-Messung
- Induktivitätsprüfung | LCR-Induktivitätsmessbrücke
- Hochspannungsprüfung AC nach VDE-Norm
- Teilentladung HVAC
- Isolationsprüfung DC
- präzise Vierleiter-Widerstandsmessung mit Temperaturkompensation bis in den µΩ-Bereich
- Drehfeldprüfung mit statischer Sonde
- Erweiterung auf bis zu 150 Anschlüsse
- Temperaturfühlerprüfung für 1, 2, 3 … x Fühler
Das MTC3 – Wicklungsprüfung ohne Limit
Als einer der ersten Prüfgerätehersteller überhaupt hat SCHLEICH bei den MTC3-Prüfsystemen konsequent, erfolgreich und äußerst zuverlässig auf die Integration des PCs zum Messen, Steuern und Speichern gesetzt. Diese langjährige Systemerfahrung unserer Techniker und Ingenieure stellt dem Anwender ein ausgereiftes Prüfsystem mit umfangreicher Software zur Verfügung. Viele nützliche Softwaretools gehören bei uns zum Standardlieferumfang.
Unsere vollautomatischen MTC3-Prüfsysteme prüfen Ihre Wicklungen dank der patentierten SCHLEICH-Stoßspannungsprüfung zuverlässig und schnell auf mögliche Isolationsfehler. Nachdem das Prüfobjekt vollständig angeschlossen ist, läuft die Prüfung mit automatischer Umschaltung der Anschlüsse und Prüfmethoden ab. Das MTC3 wertet jeden einzelnen vorgegebenen Prüfschritt aus. Am Ende des gesamten Prüfablaufs steht ein eindeutiges und reproduzierbares Gut- oder Schlecht-Ergebnis.
Hard- und Software werden von SCHLEICH selbst entwickelt und produziert. Software und Datenbank sind auf dem neuesten Stand bewährter Microsoft®-Technologie. Unsere vielfältigen Innovationen setzen immer wieder technologische Maßstäbe für moderne Prüfstände unter Windows®. Das System bietet dem Bediener eine klare, übersichtliche Darstellung der Prüfung – dem Einrichter stehen umfangreiche Eingabe- und Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Auch die Qualitätssicherung kommt nicht zu kurz. Hierfür ist eine umfangreiche statistische Auswertung in das Prüfsystem integriert, die kaum Wünsche offen lässt. Nicht zuletzt können Sie Ihren Kunden die geprüfte Qualität mit einer Vielzahl unterschiedlicher Protokollausdrucke dokumentieren.
Die MTC3-Prüfsysteme werden auf Basis des SCHLEICH MODULAR CONCEPT nach Ihren Anforderungen gefertigt. Aus dem Pool der möglichen Prüfmethoden können die benötigten unterschiedlichen Prüfmethoden bedarfsgerecht zusammengestellt werden.
Ob manuelle oder automatische Einzel-, Doppel- oder Mehrfachstation – mit oder ohne Prüfhaube oder Prüftisch – oder die Prüfung in automatischen Fertigungslinien, das MTC3 ist die optimale Lösung. Der Anwendungsvielfalt des MTC3 sind keine Grenzen gesetzt. Gerade durch die enorme Flexibilität von Hard- und Software wird das Prüfsystem kostengünstig und exakt auf Ihre Aufgabenstellung zugeschnitten.

Das Basisgerät
Das Basisgerät beinhaltet die gesamte Digital-, Anzeige- und Messtechnik sowie die serienmäßig integrierten Prüfmethoden.
Dabei setzen wir konsequent auf bekannte und bewährte Microsoft®-Technologien. Diese sind jedem Anwender aus der privaten und beruflichen Nutzung vertraut. So fällt das Arbeiten mit dem Prüfgerät nicht schwer.
Übersichtliche Darstellungen unterstützen die sichere Bedienung. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlernen den Umgang mit dem Prüfgerät intuitiv und schnell. Die Darstellung während der Prüfung ist auf das Wesentliche reduziert, nur relevante Daten werden angezeigt.
Serienmäßig integrierte Prüfmethoden
- Stoßspannungsprüfung 6, 12 oder 15 kV – abhängig vom gewähltem Gerät
- Isolationswiderstandsprüfung 6, 12 oder 15 kV DC
- Hochspannungsprüfung 6, 12 oder 15 kV DC
- Sichtprüfung
Weitere optionale Prüfmethoden:
- Teilentladungsprüfung mit Stoßspannung
- Hochspannungsprüfung AC bis 6 kV
- Teilentladungsprüfung mit Hochspannung AC
- Widerstandsprüfung von µΩ bis 100 kΩ
- Raumtemperaturkompensation
- Drehrichtungsprüfung des Drehfeldes
Die Serienausstattung
Funktion und Technik
-
Leistungsstarker Industrie-PC
-
SQL- oder ACCESS-Datenbank ohne Limits
- Übersichtliche Bildschirmdarstellung ohne Reizüberflutung
-
Microsoft® Windows Betriebssystem
-
Leistungsstarke Prüfplanbearbeitung
- Automatisches Logbuch und Verwaltung der Prüfplanhistorie
-
Integrierte Plausibilitätskontrollen aller Parameter
-
Schnelle präzise Messtechnik
-
Enorme Konfigurationsmöglichkeiten
-
Skripteditor für maximale Flexibilität
-
Prüfpläne und Prüfergebnisse sicher speichern
-
Speicherung lokal oder im Netzwerk
-
Überwachung der Schaltzyklen nach Industrie 4.0
- Fernwartung und Fernkalibrierung per Remote-Zugang
-
Zahlreiche Landessprachen
Kommunikation
-
USB Schnittstellen auf der Front- und Rückseite
-
RS232- und LAN/Ethernet Automatisierungsinterface
-
Digitale I/O-Schnittstelle
-
Ergebnisausgänge für i.O. und n.i.O.
-
Schnittstellen für Barcodescanner und Etikettendrucker
-
CAN-Bus
Optionale Automatisierungsschnittstellen:
- EtherCAT
- PROFIBUS
- PROFINET
- und mehr
Sicherheit
- Starteingang
- Zweikreis-Sicherheitseingänge nach EN 50191
- Integrierter Not-Aus und Anschluss für externen Not-Aus
- Anschlüsse für Warn- und Ergebnislampen
- Sicherheits- und Warnmeldungen
- Ergebnisausgang für i.O. und n.i.O.
- Betriebsstunden- und Schaltzyklenzähler mit Wartungshinweisen
- Statusausgänge
Die Standardkonfiguration
Das MTC3 ist in verschiedenen Standardkonfigurationen erhältlich. Die Zusammenstellung erfolgt entsprechend der gewünschten Anwendung.
Ausgehend vom Basisgerät mit der Serienausstattung bestimmen Sie die Anzahl der benötigten Wicklungsanschlüsse und Temperaturfühler. Weitere Prüfmethoden wählen Sie aus dem zur Verfügung stehenden Pool.
Sollte hier keine passende Lösung für Ihre Anwendung aufgeführt sein, stellen wir Ihnen gerne eine maßgeschneiderte Lösung auf Basis des SCHLEICH MODULAR CONCEPT zusammen. Mehr geht immer!

Das SCHLEICH MODULAR CONCEPT
Individuelle Prüfsysteme nach Maß

Basierend auf dem SCHLEICH MODULAR CONCEPT bieten die MTC3-Prüfsysteme eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlichster Sicherheits- und Funktionsprüfmethoden. Ihre individuelle Prüfaufgabe bestimmt die Prüfmethoden, die Sie aus einem großen Pool von Prüfmöglichkeiten auswählen.
Ob eine Prüfmethode oder eine Vielzahl – Sie bestimmen die Konfiguration! So kann Ihr MTC3 beispielsweise als spezielles Hochspannungsprüfgerät mit vielen Prüfausgängen konfiguriert werden. Für komplexere Prüfaufgaben benötigen Sie vielleicht eine Kombination aller möglichen Prüfmethoden.
Das SCHLEICH MODULAR CONCEPT ermöglicht es, genau das Prüfgerät zusammenzustellen, das Sie benötigen. Und das nicht nur durch den Einbau verschiedener Einzelprüfgeräte in ein überdimensionales Prüfrack, sondern durch die Integration aller Prüfungen in ein kompaktes modulares Gehäuse. Die Gehäusegröße ergibt sich aus Art und Umfang der verschiedenen Prüfungen.
Die Flexibilität der MTC3-Prüfsysteme zeigt sich nicht nur im Gehäuse, sondern auch in der Anzahl und Anordnung der Anschlüsse des Prüfgerätes. Beim 19“-Container und beim 19“-Industrieschrank können die Messanschlüsse an allen Seiten des Prüfgerätes angebracht werden. Damit werden wir allen räumlichen Anforderungen gerecht.
In jedem Prüfgerät steckt die Erfahrung aus vielen tausend Installationen. Diese Erfahrung wird bei SCHLEICH konsequent, mit Leidenschaft und ohne Kompromisse umgesetzt.
Das ist „customer based technology“.

Konfigurationsbeispiele


Ihre individuelle Anforderung definiert die Gehäusegröße
Die Prüfgeräte bieten bei sehr kompakter Bauweise eine Vielzahl von Prüfmöglichkeiten in nur einem Gehäuse. Die Kombination der Prüfmethoden nach dem SCHLEICH MODULAR CONCEPT beinhaltet daher auch ein modulares Gehäusekonzept.
Je nach Anforderung kann Ihre Anwendung in einem kompakten Tischgerät, einem 19”-Einschubgerät, einem 19”-Container oder einem 19”-Industrieschrank untergebracht werden. Für den fachgerechten und sicheren Einbau der Prüftechnik verwenden wir passgenaue Gehäusekomponenten namhafter deutscher Hersteller sowie Komponenten aus eigener Fertigung.

Die automatische Prüfmethodenumschaltung und Mechatronik
Prüftechnik aus dem Hause SCHLEICH hat sich bereits tausendfach im täglichen Einsatz bewährt. Sie zählt zu den zuverlässigsten Produkten auf dem Markt und bietet einen hohen Nutzwert durch hervorragende Leistung und Genauigkeit.
Um Zeit zu sparen, können alle Anschlüsse des Prüfobjekts mit Hilfe eines Kontaktieradapters angeschlossen werden. Anschließend führt das Prüfgerät die vorgesehenen Prüfungen vollautomatisch ohne manuellen Eingriff durch. Dies wird durch die SCHLEICH-typische automatische Prüfmethodenumschaltung realisiert.
Bei Prüfobjekten mit mehreren Anschlüssen ist es wirtschaftlicher, alle Anschlüsse des Prüfobjekts sofort mit dem Prüfgerät zu verbinden. Das Prüfgerät führt dann vollautomatisch alle Prüfungen zwischen allen Anschlusspunkten durch. Diese Vorgehensweise reduziert die erforderliche Taktrate und damit die Kosten einer Prüfung. Die Umschaltung zwischen den verschiedenen Anschlüssen wird durch flexible Umschaltmatrizen realisiert.
Um die Zeit für den Anschluss eines Prüfobjekts mit vielen Anschlüssen gering zu halten, realisieren wir die häufig gewünschten Doppel- oder Mehrstationenanlagen. Dabei wird in einer Station be- und entladen und gleichzeitig in den anderen Stationen geprüft. Auf diese Weise können auch bei komplexen und umfangreichen Prüfungen sehr wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden.

Prüfmethodenumschaltung
Je nach Art und Umfang der Prüfmethoden bieten wir eine Vielzahl von Umschaltungen an. Diese gewährleisten einen schnellen und automatischen Wechsel zwischen den verschiedenen Prüfmethoden. Da die Spannungsunterschiede zwischen den Prüfmethoden sehr groß sein können, steht bei den Umschaltungen die Sicherheit an erster Stelle. Eine Widerstandsprüfung mit 3 V wird genauso zuverlässig auf das Prüfobjekt geschaltet wie eine Hochspannungsprüfung mit 6000 V. Zum Schutz Ihrer Mitarbeiter und des Prüfobjekts. Und das ohne Kompromisse! Deshalb verwenden wir für Umschaltungen und Matrizen nur zigtausendfach bewährte, hochwertige Bauteile aus eigener Produktion oder von namhaften Herstellern.
Matrizen
Wir bieten für nahezu jede Aufgabenstellung die passende Relaismatrix. Die Matrizen unterscheiden sich in der Anzahl der Anschlüsse und in der Höhe der zu schaltenden Prüfspannung. Eine Matrix muss 6000 V ebenso sicher schalten und zuverlässig trennen wie Millivoltsignale. Genau dafür haben unsere Ingenieure die Matrizen entwickelt. Die Matrizen sind für Zwei- und Vierleiteranwendungen ausgelegt. Sie können aneinandergereiht werden, um die Anzahl der Anschlüsse beliebig zu erhöhen. Matrizen mit mehr als 100 Anschlusspunkten sind keine Seltenheit. Für Matrizen gilt das Gleiche wie für Prüfmethodenumschaltungen: Es wird nur beste Qualität verwendet.
Stationsumschaltung
Anstelle des Einsatzes von zwei oder mehr Prüfgeräten können Stationsumschaltungen eine wirtschaftliche Alternative darstellen, an die wir ebenfalls höchste Sicherheitsanforderungen stellen. Während in einem Prüfplatz die Prüfung läuft, wird der andere Prüfplatz be- oder entladen. Dabei berührt der Bediener zwangsläufig Klemmen und Anschlussleitungen. Durch das Berühren der Klemmen und Anschlussleitungen ist eine elektrische Gefährdung möglich. Deshalb sind die Messleitungen zu den Stationen, an denen gerade keine Prüfung stattfindet, sicher zu trennen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Anschlüsse zum Prüfobjekt zusätzlich zu erden.
Mechatronik | Scriptsteuerung
Neben der Hardware bietet auch die Software eine enorme Flexibilität. Mit den integrierten Scriptbefehlen können Sie zusätzliche SPS-Funktionalitäten im Prüfgerät realisieren. Wie bei einer SPS können Eingänge abgefragt, Ausgänge gesetzt und logische Verknüpfungen erstellt werden.
Der wirtschaftliche Vorteil liegt in der direkten Steuerung von mechatronischen Funktionsabläufen. Sie können Ventile schalten, Endschalter abfragen, Messwerte selbst auswerten und vieles mehr. Das Prüfgerät ist somit in der Lage, vor, während und nach der Prüfung zusätzliche Funktionsabläufe zu generieren. Das ist ideal für eigene Prüfaufbauten oder auch für die Integration in eine automatisierte Fertigung.
Die Prüfmethoden
Stoßspannungsprüfung
Dank der hervorragenden Auswertemethoden bleiben dem MTC3 auch kleinste Fehler nicht verborgen. Die kombinierbaren Auswertemethoden ermöglichen eine detaillierte und sehr genaue Fehleranalyse. Fehlinterpretationen werden dadurch auf ein Minimum reduziert.
Die Parametrierung auf die auszuwertenden Signale erfolgt nahezu vollautomatisch. Das Prüfgerät wählt selbständig die für das Signal günstigsten Einstellungen, um die maximale Empfindlichkeit zu erreichen. Zusätzlich verfügt das MTC3 über eine automatische Spannungskorrektur. Die Prüfspannung wird in Abhängigkeit vom jeweiligen Prüfobjekt immer optimal eingestellt. Diese Funktionen erleichtern die Fehlerdiagnose erheblich und ermöglichen eine fundierte Aussage über das Prüfobjekt.
Die Bewertung basiert auf einem zuvor gespeicherten Referenzsignal oder auf einem automatischen Vergleich aller drei Phasen untereinander.
Teilentladungsprüfung bei Stoßspannung
Die Teilentladungsprüfung (TE-Prüfung) dient zur Erkennung von Qualitätsmängeln an Wicklungen, die mit der herkömmlichen Hochspannungsprüfung oder auch Stoßspannungsprüfung allein nicht erkannt werden können. Obwohl noch kein vollständiger Durchschlag in der Isolierung stattgefunden hat, zeigen Teile der Isolierung bereits Teildurchschläge. Diese Teilentladungen müssen gemessen werden.
Zur Erfassung der Teilentladung wird eine TE-Antenne oder ein in die Prüfleitungen integrierter TE-Messkoppler verwendet. Die übrige Teilentladungsmesstechnik ist im MTC3 integriert.
Die hochfrequente Mess- und Filtertechnik macht das Prüfsystem extrem störfest. Die Teilentladungsprüfung ist daher für den Einsatz in der Fertigung bestens geeignet.
Die TE-Prüfung an einer Statorwicklung wird mit einer robusten Messantenne durchgeführt.
Für die TE-Prüfung an einem komplett geschlossenen Elektromotor wird ein spezieller Leitungskoppler verwendet. Beide Messvarianten können einzeln, gemeinsam oder in Kombination eingesetzt werden.

Hochspannungsprüfung AC
Die Hochspannungsprüfung AC (Wechselspannung) dient zur Überprüfung der elektrischen Isolationsfähigkeit und Spannungsfestigkeit der Luft- und Kriechstrecken an Wickelgütern gemäß den geltenden nationalen und internationalen Vorschriften. Im Vordergrund steht dabei das Isolationssystem zwischen den E-Motorphasen und dem Blechpaket.
Die Prüfspannung wird vom MTC3 automatisch auf die gewünschten Prüfanschlüsse geschaltet. Dabei handelt es sich um dieselben Prüfanschlüsse, die auch für andere Prüfverfahren verwendet werden. Die Umschaltung erfolgt vollautomatisch im Prüfgerät. Ein manuelles Umklemmen der Prüfanschlüsse während der laufenden Prüfung ist daher nicht erforderlich.
Die Höhe der Prüfspannung, der maximal zulässige Strom und weitere Prüfparameter sind frei programmierbar.
Folgende Isolierstrecken lassen sich vollautomatisch prüfen:
- Alle Phasen gegen Blechpaket
- Einzelne Phasen gegen das Blechpaket (nur bei einer unverschalteten Maschine möglich)
- Phase gegen Phase (nur bei einer unverschalteten Maschine möglich)
- Temperaturfühler gegen Wicklung
- Temperaturfühler gegen Blechpaket
- Automatisches Schalten von Brücken zwischen den Temperaturfühlerleitungen

Teilentladungsprüfung bei Hochspannung AC
Die Teilentladungsprüfung (TE) dient zur Prüfung der Qualität von Wickelgütern. Die Prüfung wird in Verbindung mit der Hochspannungsprüfung AC durchgeführt. Ziel der Prüfung ist es, Qualitätsmängel an Wicklungen aufzudecken, die mit der herkömmlichen Hochspannungsprüfung nicht erkennbar sind. Dies sind z. B. folgende Fehler:
- Kupferlackdraht liegt am Blechpaket an (am Wickelkopf oder in der Nut)
- Fehlender oder mangelhafter Phasentrenner
- Fehlende oder mangelhafte Nutenisolation
- Fehlerhafter Tränkprozess (Einschluss von Luftblasen)
Die Beurteilung des Isolationssystems wird wesentlich vereinfacht, da die Prüfung in Kombination mit der Hochspannungsprüfung AC vollautomatisch abläuft. Auch die Messung der Ein- und Ausschaltspannung (PDIV & PDEV) ist vollautomatisch im Produktionsbetrieb möglich.
Der MTC3 durchläuft dabei ein Spannungsrampenprofil, bei dem die Prüfspannung schrittweise erhöht wird. Sobald Teilentladungen auftreten, wird diese Spannung als PDIV gespeichert.
Das Prüfprogramm reduziert dann die Spannung, bis die Teilentladungen vollständig verschwunden sind. Diese Spannung wird als PDEV (Ausschaltspannung) ermittelt und ebenfalls gespeichert.
Um eine möglichst schnelle Prüfung in der Fertigung zu ermöglichen, kann die Intensität der Teilentladung auch bei einer festen Prüfspannung ermittelt werden. Auf diese Weise kann sehr schnell zwischen „gut“ und „schlecht“ unterschieden werden.

Widerstandsprüfung
Die Widerstandsprüfung ermöglicht die vollautomatische Prüfung der Phasenwiderstände der Wicklung.
Die Prüfung wird vom MTC3 automatisch auf die gewünschten Prüfanschlüsse umgeschaltet. Dabei handelt es sich um dieselben Prüfanschlüsse, die auch für die anderen Prüfmethoden verwendet werden. Die Umschaltung erfolgt vollautomatisch im Prüfgerät. Ein manuelles Umklemmen der Prüfanschlüsse während der laufenden Prüfung ist daher nicht erforderlich.
Die Auswertung basiert auf einer Sollwertvorgabe oder auf der Bestimmung der Symmetrie (Streubreite) aller drei Phasen zueinander.
Die Temperaturkompensation korrigiert den Einfluss der Wicklungstemperatur auf das Messergebnis. Dazu wird die Wicklungstemperatur mit Hilfe eines Raumtemperaturfühlers, eines Strahlungspyrometers oder mit Hilfe des in die Wicklung eingewickelten Temperaturwächters ermittelt.
Die gemessenen Widerstandswerte werden automatisch auf eine frei einstellbare Basistemperatur kompensiert.

Isolationswiderstandsprüfung
Die Isolationswiderstandsprüfung ist speziell für die Prüfung von Wickelgütern ausgelegt und gehört zur Standardausstattung des MTC3. Während der Prüfung wird die Prüfspannung vom MTC3 automatisch auf die gewünschten Prüfanschlüsse geschaltet. Dabei handelt es sich um dieselben Prüfanschlüsse, die auch für die anderen Prüfmethoden verwendet werden. Die Umschaltung erfolgt vollautomatisch im Prüfgerät. Ein manuelles Umklemmen der Prüfanschlüsse während der laufenden Prüfung ist daher nicht erforderlich.
Die Höhe der Prüfspannung, der maximal zulässige Strom und weitere Prüfparameter sind frei programmierbar. Folgende Isolierstrecken können vollautomatisch geprüft werden:
- Alle Phasen gegen Blechpaket
- Einzelne Phasen gegen das Blechpaket (nur bei einer unverschalteten Maschine möglich)
- Phase gegen Phase (nur bei einer unverschalteten Maschine möglich)
- Temperaturfühler gegen Wicklung
- Temperaturfühler gegen Blechpaket
- Setzen von Brücken an Temperaturfühlern

Drehfeldprüfung
Mit Hilfe der Drehfeldprüfung kann das Drehfeld eines Stators gemessen und bewertet werden. Die Prüfung erfolgt berührungslos mit einer Drehfeldsonde, die in den Stator eingebracht oder auf einem Prüfobjekthalter montiert wird.
Das Drehfeld wird durch ein zugeschaltetes strombegrenztes Niederspannungsdrehfeld erzeugt, das die Drehstromversorgung des Elektromotors simuliert. Mit dieser Prüfung können Verschaltungsfehler in der Fertigung bereits vor der Montage des E-Motors erkannt werden.
Unverschaltete Statoren können automatisch in Stern oder Dreieck verschaltet werden. Somit kann nahezu jeder Statortyp mit dem MTC3 geprüft und bewertet werden.

Die Prüfsoftware
Die Software basiert auf dem Betriebssystem Microsoft Windows®. Die optimierte Benutzeroberfläche ermöglicht eine benutzerfreundliche Durchführung der Prüfung, die Prüfplanerstellung, den Ausdruck von Prüfprotokollen udn die statistische Auswertung der Prüfungen.
Im Automatikbetrieb werden alle Prüfungen vollautomatisch durchgeführt. Die Messergebnisse werden während der Prüfung laufend angezeigt und ausgewertet. Die übersichtliche Gut/Schlecht-Anzeige visualisiert die automatische Bewertung.
Die Bearbeitung der Prüfsequenz erfolgt durch einfaches Hinzufügen oder Entfernen von Prüfschritten. So kann die Prüfsequenz optimal an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Jeder einzelne Prüfschritt kann durch Doppelklick auf den jeweiligen Prüfschritt schnell editiert und geändert werden.
Die umfangreiche integrierte Benutzerverwaltung stellt sicher, dass nur autorisierte Personen diese Änderungen vornehmen können. Zusätzliche Arbeitsanweisungen machen das MTC3 zum perfekten ISO 9001-konformen Prüfmittel.

Die Eingabe
Zur Bearbeitung von Prüfschritten genügt ein Mausklick auf den Prüfschritt, um Parameter zu ändern und Prüfungen anzupassen. Die Bedienung eines umständlichen Prüfplaneditors ist nicht erforderlich. Die Einstellungen werden jedem Bediener angezeigt, können aber nur von autorisierten Personen geändert werden. Alle Änderungen werden in der Historienverwaltung und im Logbuch gespeichert.
Die Daten
Das MTC3 speichert Prüfpläne und Prüfergebnisse entweder lokal auf der Festplatte oder in einer SQL-Datenbank im Netzwerk. Wir empfehlen die Vernetzung der Prüfgeräte aufgrund der folgenden Vorteile:
- Alle Prüfgeräte im Netzwerk greifen auf eine gemeinsame Datenbank für Prüfpläne und Prüfergebnisse zu.
- Alle Prüfgeräte prüfen nach den gleichen Spezifikationen.
- Eine zentrale Datenbank für alle Prüfsysteme in einem globalen Netzwerk erleichtert es Ihnen, die Qualität Ihrer Produkte weltweit sicherzustellen. Unabhängig vom Standort.
- Gleichzeitig erhalten Sie von einem oder mehreren Standorten aus Einblick in alle Prüfergebnisse weltweit.
- Durch die einfache Anbindung an ERP-, PPS- oder CAQ-Systeme lassen sich die Prüfsysteme optimal in die Fabrikplanung und Fertigungssteuerung integrieren.
Die Statistik
Auf der Grundlage einer großen Anzahl von Prüfergebnissen können aussagekräftige Statistiken berechnet werden. Deshalb wurde bei der Entwicklung des MTC3 großer Wert auf eine sinnvolle und durchdachte Speicherung der Prüfergebnisse über einen langen Zeitraum gelegt. Frei konfigurierbare Suchfilter ermöglichen es jedem Benutzer, die für ihn relevanten Daten schnell und einfach in der Datenbank zu finden. Einzelauswertungen oder Zusammenfassungen der Prüfergebnisse über einen längeren, frei definierbaren Zeitraum mit anschließender statistischer Auswertung sind möglich.
Trenddarstellungen und gaußsche Verteilungen geben anschaulich Auskunft über den qualitativen Zustand der Produktion. Das MTC3 kann Ihre Daten auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis speichern und auftrags- oder chargenbezogen auswerten und darstellen. Mit den integrierten umfangreichen Exportfunktionen kann der Anwender Daten aus der Datenbank extrahieren, um sie in andere Datenbanken einzufügen oder im Excel®-Format weiterzuverarbeiten. Damit haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich eigene Auswertungen zu realisieren.
Die Datenbank kann auf SQL oder ACCESS® basieren. Bei größeren Datenmengen oder für den Einsatz in Netzwerken empfehlen wir die Verwendung von Microsoft® SQL.
Das MTC3 im Netzwerk
Prüfpläne und Prüfergebnisse können lokal oder auf einem zentralen Server gespeichert werden. Dies gewährleistet eine hohe Datensicherheit und einen optimalen Datenaustausch zwischen verschiedenen Prüfsystemen.
Das MTC3 arbeitet optimal in allen Netzwerkinfrastrukturen. Diese Eigenschaft bietet die ideale Plattform zum Sammeln, Verwalten, Analysieren und Verteilen von Informationen.
Als Datenbank kommen bewährte und weit verbreitete Technologien von Microsoft® zum Einsatz.
Die Prüfgeräte lassen sich auch ideal mit ERP-, PPS- und CAQ-Systemen vernetzen. Für alle Anforderungen bieten wir vielfach erprobte und kundenoptimierte Standardlösungen.
Netzwerkausfall

Jedes Prüfgerät speichert automatisch lokale Kopien der aktuellen Server-Prüfplandatenbank, um bei einem eventuellen Netzwerkausfall weiterarbeiten zu können.

Bei einem Netzwerkausfall werden die lokalen Prüfpläne verwendet und die Prüfergebnisse lokal auf dem Prüfgerät gespeichert.

Nach Wiederherstellung der Netzwerkverbindung überträgt das Prüfgerät die Prüfergebnisse automatisch zurück an den Server, so dass die Server-Datenbank wieder auf dem aktuellen Stand ist.
Das MTC3 im komplexen globalen Netzwerkverbund
Die auf Windows® basierenden MTC3-Prüfgeräte können in beliebig komplexen Netzwerktopologien betrieben werden. Sie können beliebig viele Prüfgeräte an verschiedenen Unternehmensstandorten weltweit installieren, die alle mit einer zentralen Server-Datenbank für Prüfpläne und Prüfergebnisse arbeiten. Unsere große Erfahrung in der globalen Vernetzung unserer Prüfgeräte gibt Ihnen die Sicherheit, unabhängig vom Produktionsstandort die gleiche Produktqualität anbieten zu können.
Selbstverständlich können alle Prüfplan-, Druck-, Etikettier- und Statistikarbeiten auch an den einzelnen Prüfgeräten durchgeführt werden. Um jedoch den Produktionsablauf nicht zu stören, bietet es sich bei vernetzten Systemen an, hierfür separate Workstations einzusetzen. Diese arbeiten mit der gleichen Software wie die Prüfgeräte, um einen möglichst hohen Bedienkomfort zu erreichen.
Die Etikettenlabels können auch zentral auf einem Server gespeichert werden. Das Prüfgerät lädt das entsprechende Label entsprechend dem jeweiligen Prüfplan und übergibt die Daten nach der Prüfung an einen Thermotransferdrucker. Die Etiketten können auch nach Ihren Wünschen gestaltet werden.
Im Falle einer Fernwartung (via Remote Access) können wir uns bei Bedarf temporär in Ihr Netzwerk einwählen und direkt auf das einzelne Prüfgerät schalten. Dabei sehen wir den Bildschirminhalt Ihres Prüfgerätes direkt bei uns vor Ort. Mit Ihrer Erlaubnis haben wir auch Zugriff auf Maus und Tastatur. Diese Arbeiten erfolgen selbstverständlich nur in Absprache mit Ihnen und bedürfen einer gesonderten Zugriffsfreigabe Ihrerseits.

Automatisierung
Vollautomatische MTC3-Prüfsysteme in der Produktion
Die MTC3-Prüfsysteme lassen sich hervorragend in die automatisierte Produktion integrieren. Gerade die Automatisierung ist aufgrund der Unternehmensstruktur eine besondere Stärke von SCHLEICH.
Automatisierung bedeutet neben Software, Elektronik und Anlagenbau auch Mechanik und Mechatronik. Diese Leistungen werden von der SCHLEICH-Mechanikkonstruktion, unseren CNC-Bearbeitungszentren und der mechanischen Montage erbracht.
MTC3 integriert in Ihre bestehende Automatisierung
Sie haben eine automatisierte Produktion und möchten das MTC3 in Ihre Produktion integrieren. Dazu kann das Prüfgerät über Schnittstellen von einer SPS komplett ferngesteuert werden. Bei Bedarf können auch Prüfpläne und Prüfparameter auf das Prüfgerät übertragen werden. Die Rückmeldung der Prüfergebnisse erfolgt sowohl qualitativ als auch quantitativ.
MTC3 integriert in ein SCHLEICH-Prüfsystem
Wir liefern Prüfsysteme bestehend aus dem Prüfgerät, der Kontaktierung des Prüfobjekts und der kompletten mechanischen Automatisierung. Alles schlüsselfertig aus einer Hand. Alle Automatisierungskomponenten werden im Hause SCHLEICH entwickelt, konstruiert, gefertigt, montiert und in Betrieb genommen.
Häufig übernimmt das MTC3 neben der Prüfung auch die Ablaufsteuerung der Automatisierung. Bei höherem Automatisierungsgrad kommt alternativ eine SPS zum Einsatz. Wir gehen sehr kundenspezifisch auf die Wünsche und Anforderungen ein.
Das Ergebnis ist die exakt auf die Aufgabe zugeschnittene Lösung.

Der Datenaustausch in der Automatisierung
Das MTC3 ist ideal für die Integration in Automatisierungssysteme geeignet. Dazu bietet es eine enorme Vielfalt unterschiedlichster Schnittstellen zur Kommunikation mit den verschiedensten Automatisierungssystemen.
Typische Anforderungen sind:
- Steuerung kompletter Abläufe und Komponenten
– Verarbeitung von Eingängen, Signalgebern, Scannern, RFID-Lesern …
– Setzen von Ausgängen für z. B. Zylinder …
– Ansteuerung von E-Motoren und Antrieben … - Austauschen von Start-, Stopp- und Ergebnissignalen
- Direkte Kommunikation mit einer SPS-Steuerung
- Bidirektionale Kommunikation
– Empfangen von Prüfplänen und Prüfparametern
– Senden von qualitativen und quantitativen Prüfergebnissen
– Senden von Rohdaten - Kommunikation mit Robotern, Kameras …
Diese Aufgaben erfüllen unsere konfigurierbaren Standard-Softwaremodule, die den Aufwand für die Integration des MTC3 in Automatisierungssysteme auf ein Minimum reduzieren.

Der Datenaustausch mit IT-Systemen
Der Datenaustausch zwischen MTC3 und anderen IT-Systemen erfolgt über erprobte Lösungen.
Typische Anwendungen:
- Einlesen von Produktionsaufträgen aus ERP-Systemen
- Automatische dynamische Generierung von Prüfplänen aus Produktionsaufträgen und Stücklisten
- Automatische dynamische Generierung von Prüfplänen aus zusammengesetzten Unterprüfplänen
- Automatische Generierung von Seriennummern aus Produktionsauftragsdaten
- Rückmeldung von Ergebnissen an ERP-Systeme
- Empfang von Etikettendaten für den Etikettendruck
- Kommunikation mit Spezialsystemen der Automobilindustrie

Rückverfolgbarkeit in der Produktionskette
Die Rückverfolgbarkeit (engl. Traceability) gibt Ihnen die Möglichkeit, auch im Nachhinein eindeutige und lückenlose Informationen über den gesamten Herstellungsprozess zu erhalten. Bei Qualitätsproblemen während der Produktion oder nach der Auslieferung bietet Ihnen die Rückverfolgbarkeit die Möglichkeit, gezielt zu reagieren.
Wir liefern Antworten auf folgende Fragen:
- Welche Endprodukte, Baugruppen und Komponenten sind betroffen?
- Welche Kunden haben die Endprodukte, Baugruppen und Komponenten?
- Welche Baugruppen und Komponenten sind im Endprodukt verbaut?
- Wann, wo und durch wen wurden welche Teile im Herstellungsprozess bearbeitet?
- Wer hat die Baugruppen und Komponenten hergestellt bzw. geliefert?
- Welche Prüfergebnisse liegen für die einzelnen Baugruppen und das Endprodukt vor?
Voraussetzung für die Beantwortung dieser Fragen ist die eindeutige Kennzeichnung jedes Bauteils, jeder Baugruppe und jedes Endprodukts mit einer Nummer oder einem Code. Zusätzliche Informationen wie Kundennummer, Lieferantennummer, Chargennummer usw. können für eine bessere Rückverfolgbarkeit und Suche erforderlich sein.
MTC3-Prüfsysteme sind in der Lage, diese Kennzeichnungen und Zusatzinformationen z. B. über Barcodeeingabe zu erfassen und zusammen mit den Prüfergebnissen, dem Prüfdatum und dem Prüfernamen in der Datenbank des Prüfgerätes oder im Netzwerk zu speichern. Anhand dieser Informationen kann später nachvollzogen werden, wo, wann und von wem Bauteile im Fertigungsprozess bearbeitet oder angeliefert wurden.

Alle Fakten im Überblick
Kundenspezifische Wicklungsprüfsyszteme
Prüftechnik in Perfektion


- Prüfung von Statoren, Rotoren, Transformatoren und Drosseln
- Stoßspannungsprüfung bis 15 kV
- Vollintegrierte Teilentladungsprüfung nach IEC 61934 und DIN EN 60034-18-41
- Widerstandsmessung in Vierleitertechnik mit Temperaturkompensation
- Isolationswiderstandsprüfung mit automatischer PI-Messung
- Induktivitätsprüfung | LCR-Induktivitätsmessbrücke
- Hochspannungsprüfung AC nach VDE-Norm
- Teilentladung HVAC
- Isolationsprüfung DC
- präzise Vierleiter-Widerstandsmessung mit Temperaturkompensation bis in den µΩ-Bereich
- Drehfeldprüfung mit statischer Sonde
- Erweiterung auf bis zu 150 Anschlüsse
- Temperaturfühlerprüfung für 1, 2, 3 … x Fühler
- Automatisch ablaufende Prüfung mit automatisiertem Gut-/Schlecht-Vergleich
- Schnelle, hochpräzise Messungen mittels modernster DSP-Technologie (Digitaler Signal Prozessor)
- Hochauflösende Messtechnik bei allen Prüfmethoden
- Frei programmierbare Ein- und Ausgänge
- Schaltmatrixen für alle Arten von Prüfmethoden
- PL e, SIL 3, Zweihandbedienung Typ III C, Cat. 4-Sicherheitskreis
- Hohe Prozesssicherheit
- Integrierter Industrie-PC mit Windows®7 oder Windows®10
- Zentrale Datenbank für Millionen von Prüfplänen und Prüfergebnissen – SQL-Server
- Umfangreichste statistische Auswertungen – Trending, Gauß-Verteilung, FPY…
- Traceability aller Prüfobjektskomponenten
- Benutzerverwaltung
- Konfigurierbarer Prüfprotokolldruck
- Frei konfigurierbarer Etikettendruck für Thermotransferdrucker
- Mehrere Etikettendrucker ansteuerbar
- Einlesen beliebiger 1D- und 2D-Barcodes
- Fernsteuerung: RS232, SPS, Profibus, Profinet, CAN, DeviceNet, Ethernet, EtherCat, USB …
- Volle Netzwerkkonnektivität
- Datenaustausch mit ERP- und CAQ-Systemen
- Anbindung an MES-Systeme
- Optimale OEM-Voraussetzungen zur einfachen Integration in automatische Linien
- Möglichkeit zur Fernwartung und Fernkalibrierung
Die Anwendungsgebiete
Das MTC3 ist für ein breites Anwendungsspektrum konzipiert und kann durch eine Vielzahl konfigurierbarer Optionen exakt an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Sie erhalten genau das Prüfsystem, das optimal zu Ihrer täglichen Arbeit passt.
Manuelle Prüfung | Prüfplatz – Reparaturplatz – Labor
An einem manuellen Prüfplatz kann die Prüfung gestartet werden, nachdem der Bediener das Prüfobjekt in das Prüfsystem eingelegt und die Prüfanschlüsse kontaktiert hat.
Der Start der Prüfung kann dann auf verschiedene Arten erfolgen:
Prüfung mit erzwungenem Berührungsschutz
Die Prüfung beginnt, nachdem die Schutzhaube geschlossen wurde.
Prüfung ohne zwangsläufigen Berührungsschutz
Die Prüfung wird durch Betätigen eines Zweihandstarts gestartet.
Prüfung ohne zwangsläufigen Berührungsschutz – Lichtvorhang
Die Prüfung wird durch Betätigen eines Starttasters gestartet. Der Lichtvorhang darf dabei nicht unterbrochen werden. Eine rote Warnlampe signalisiert, dass das Prüfobjekt unter Spannung steht und nicht berührt werden darf. Am Arbeitsplatz können zusätzlich Ergebnisleuchten installiert werden.
Das Prüfsystem MTC3 zeigt nach dem vollautomatischen Prüfablauf das Prüfergebnis optisch an.

Teilautomatische Prüfung | Fertigung
Der halbautomatische Betrieb kombiniert einen vollautomatischen Ablauf mit manuellen Eingriffen. Beispielsweise kann der Bediener das Prüfobjekt in ein Prüfnest einlegen und den Prüfvorgang starten.
Das MTC3 oder eine zusätzliche SPS steuert dann alle notwendigen Zylinderbewegungen, um das Prüfobjekt zu kontaktieren, und startet automatisch die Prüfsequenz.

Vollautomatische Prüfung | Serienfertigung
Wenn das MTC3 in eine vollautomatische Produktionslinie oder -anlage integriert ist, erfolgt die Prüfung vollautomatisch ohne manuellen Eingriff. In der Regel arbeitet das MTC3 dann in einem der beiden aufgeführten Modi.
Modus 1:
Das MTC3 wird vollständig von einer Anlagensteuerung ferngesteuert. Die übergeordnete Steuerung gibt alle Prüfparameter vor bzw. wählt die im Prüfsystem hinterlegte Prüfsequenz aus. Die Kontaktierung und alle mechanischen Vorgänge werden von der Anlagensteuerung durchgeführt. Sobald die Anlagensteuerung die Prüfung vorbereitet hat, startet sie das MTC3. Nach Abschluss der Prüfung überträgt das MTC3 die Prüfergebnisse zurück an die Anlagensteuerung.
Modus 2:
Das MTC3 oder eine zusätzliche Simatic S7 SPS steuert alle mechanischen Abläufe in der Prüfzelle. Zusätzlich kommuniziert das MTC3 mit einer Anlagensteuerung oder einem MES-System.

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