GLP2-BASIC Sicherheits- und Funktionsprüfgeräte
Einzelprüfgeräte für Hochspannungs- und Widerstandsprüfung
Multifunktionsprüfgeräte für universelle Sicherheits- und Funktionsprüfungen
Mit dem Einzel- oder Multifunktionsprüfgerät GLP2-BASIC untersuchen Sie Elektroprodukte unterschiedlichster Art nach aktuellem Stand der Technik. Dank vieler intelligenter Funktionen deckt das Prüfgerät sämtliche Anwendungsfelder moderner Sicherheits- und Funktionsprüftechnik ab. Es eignet sich für Produktion, Labor, Prüffeld, Qualitätssicherung, Automatisierung und mehr.
Die Möglichkeit zur flexiblen Prüfplanerstellung, Prüfauftragsdateneingabe wie Seriennummer, Ergebnisspeicherung, frei konfigurierbarer Etikettendruck, Barcodefunktion und viele weitere Features lassen keine Wünsche offen.
Die Prüfmethodenkombinationen sind beim GLP2-BASIC genauso vielfältig wie die unterschiedlichen Anforderungen in Industrie und Prüfinstituten. Zur Auswahl stehen 50 Gerätevarianten mit verschiedenen Prüfmethodenkombinationen.
Die Key-Facts:
- Einzel- und Multifunktionsprüfgeräte
- Schutzleiterprüfgeräte bis 30 A
- Isolationsprüfgeräte bis 6 kV
- Hochspannungsprüfgeräte AC bis 6 kV
- Hochspannungsprüfgeräte DC bis 6 kV
- Funktionsprüfung bis 16 A
- Manuelle Prüfungen
- Voll- und teilautomatisch ablaufende Prüfung
- Vollautomatische Prüfmethodenumschaltung
- PL e, SIL 3, Cat. 4-Sicherheitskreis (je nach Gerätevariante und Gefährdungsgrad)
- Kurze Lieferzeit bzw. ab Lager
52 Produktvarianten
Alle 52 Produktvarianten zeigenDas GLP2-BASIC. Exzellente Technik robust verpackt.

Die Integration von bis zu 21 Prüfmethoden in einem kompakten Gerät ist in dieser Geräteklasse einzigartig. Das GLP2‑BASIC überzeugt durch eine klare, übersichtliche Darstellung aller Prüfungen sowie ein intuitives Bedienkonzept, das den Prüfalltag deutlich erleichtert.
Hard‑ und Software werden vollständig von SCHLEICH selbst entwickelt und gemäß unserem Anspruch „Made in Germany“ komplett im Sauerland gefertigt. Mit unseren Innovationen setzen wir technologische Maßstäbe in der modernen Sicherheits‑ und Funktionsprüfung.

Die Anschlüsse auf der Geräterückseite
Die Serienausstattung
Funktion und Technik
- Vollautomatischer, sequentieller Prüfablauf
-
Grafische Messwert‑Verlaufsanzeige (oszilloskopähnlich)
- Prüfschritte per Klick editierbar
- Automatische Eingabevalidierung
-
Hilfetexte zu allen Eingaben
- Manuelle Messung
- Prüfplanspeicher für nahezu ∞ viele Prüfpläne
- Prüfplanspeicher für nahezu ∞ viele Prüfergebnisse
-
Prüfpläne und Prüfergebnisse lokal oder im Netzwerk speichern
- Benutzermanagement lokal oder netzwerkbasierend
- PC-Software editor&printer zum Editieren von Prüfplänen und Drucken von Prüfergebnissen
- SCPI-Kommunikation zur vollständigen Fernsteuerung
- Script-Funktionen – Individualanpassung selbst gemacht
- Einbindung externer Geräte, z.B. Spannungsquelle, Messbrücke etc.
- Sprachdatenbank für den internationlen Einsatz
- Windows® embedded
Schnittstellen
- USB: 2 x frontseitig
- Maus, Tastatur, Barcodescanner
- USB: 4 x rückseitig
- Maus, Tastatur, Barcodescanner
- LAN: 1 x rückseitig
- Speicherung im Netzwerk
- Drucker und Etikettendrucker
- TCP-basierte SCPI-Kommunikation
- Kommunikation mit externen Mess- und Peripheriegeräten
- Fernwartung
- RS232: 1 x rückseitig
- Feldbus-Kommunikation: PROFINET, PROFIBUS, EtherCAT, Modbus RTU
- LabVIEW®-Kommunikation
- Kommunikation mit externen Mess- und Peripheriegeräten
- CAN: 1 x rückseitig
- SCHLEICH MatrixModule
- SCHLEICH Eingangs- und Ausgangskarten
- Feldbus-Schnittstelle: PROFINET, PROFIBUS, EtherCAT, Modbus RTU
- Digitale I/O zur freien Verwendung
- 24 V Eingänge: 4 x rückseitig
- 24 V Ausgänge: 16 x rückseitig
- analoger Ausgang 0-10 V DC: 1 x rückseitig
Sicherheit
- Zweikreis-Sicherheitseingänge nach EN 50191 für:
- Not-Aus
- Prüfhauben, Prüfkabinen, Prüffelder, Sicherheitslichtvorhänge…
- Zweihandstart
- Warnlampenampelanschluss
- Sicherheits- und Warnmeldungen über die Software
Der automatische Prüfablauf
Das GLP2-BASIC nutzt das schlanke Windows® Embedded. Sie haben immer alle relevanten Prüfergebnisse klar im Blick. Die übersichtliche Darstellung des Prüfablaufs ermöglicht ein strukturiertes und sehr effizientes Arbeiten.
Im Automatik-Modus werden die Prüfungen halb-/vollautomatisch durchgeführt. Zwischen allen mit dem Prüfobjekt verbundenen Messanschlüssen laufen die Prüfungen Schritt für Schritt vollautomatisch ab.
Sollte der Bediener z. B. mit einer Prüfsonde einzelne Messpunkte am Prüfobjekt manuell abtasten müssen, kommt es zu einer Unterbrechung mit Hinweismeldung. Diese dauert so lange, bis die manuelle Aufgabe erledigt wurde. Anschließend läuft die Prüfung wieder vollautomatisch weiter. Die Prüfergebnisse werden automatisch bewertet und übersichtlich dargestellt.
Die Bearbeitung des Prüfablaufs erfolgt durch einfaches Hinzufügen oder Herausnehmen von Prüfschritten. So lässt sich die Prüfsequenz optimal an verschiedene Anforderungen anpassen. Jeder einzelne Prüfschritt ist individuell mittels Prüfparametern konfigurierbar.
Das umfangreiche integrierte Benutzermanagement gewährleistet, dass nur autorisierte Personen diese Veränderungen durchführen können.

Die Eingabe
Zur Bearbeitung der Prüfschritte werden diese einfach aufgerufen. Die Prüfparameter lassen sich komfortabel ändern, sodass der Prüfablauf schnell und flexibel auf die jeweilige Prüfaufgabe abgestimmt werden kann. Jede Eingabe wird dabei sofort auf Plausibilität geprüft.
Die Konfiguration der Prüfschritte erfolgt direkt im Prüfablauf. Ein separater Prüfplan‑Editor ist dafür nicht erforderlich.
Zu jedem Prüfparameter stehen über einen integrierten Hilfe‑Button verständliche Erläuterungen zur Verfügung, die per Klick angezeigt werden.
Die Prüfparameter sind für alle Bediener transparent einsehbar, Änderungen sind jedoch ausschließlich autorisierten Personen vorbehalten.
Die Daten
-
Einheitliche Prüfpläne und Prüfspezifikationen für alle vernetzten Prüfgeräte.
-
Zentrale Datenbasis für globale Qualitätssicherung.
-
Prüfpläne und Prüfergebnisse zentral am PC bearbeiten, auswerten und dokumentieren.
Die Scripte
- Programmierkenntnisse nicht erforderlich
- Individuelle Anpassungen des Prüfablaufs durch Sie – dadurch Kostenreduktion
- Anpassungen an das Einlesen von Barcodes
- Anpassungen Etikettendrucks an ihr Drucklayout
- Anpassungen der Auftragsdateneingabe
- Ablaufsteuerung mit digitalen Ein- /Ausgängen
- und vieles mehr
Die manuelle Messung
Das GLP2-BASIC stellt Ihnen sämtliche integrierten Prüfmethoden einzeln zur Verfügung – als hätten sie quasi für jede Prüfmethode ein einzelnes Prüfgerät vor sich stehen.
Für die Nutzung des einzigartigen manuellen Modus ist kein Prüfplan notwendig. Der Bediener wählt lediglich die gewünschte Prüfmethode und startet das Prüfgerät.
In großen Zahlen werden die wichtigsten Messwerte dargestellt. Die weiteren Einstellungen sind ebenfalls übersichtlich visualisiert. Diese Funktion ist einzigartig. Sie ist ideal für Prüfungen im Labor oder am Reparaturplatz.




Der manuelle Modus
Wählen Sie die gewünschte Prüfmethode aus und starten Sie die Messung. Die Messung kann jederzeit gestoppt und wieder fortgesetzt werden.
Der Vergleich mit Grenzwerten findet nicht statt. Stattdessen werden kontinuierlich die Messwerte und eingestellten Prüfbedingungen angezeigt.
Während der laufenden Messung sind die Prüfparameter über das Touchdisplay verstellbar. Das ist ein großer Vorteil. Ihr Prüfobjekt ist dadurch ununterbrochen der Prüfbedingung ausgesetzt. Sie können es auf „Herz und Nieren“ testen und so lange Sie wollen belasten.
Nicht nur die Prüfbedingungen wie z. B. Prüfspannung und Prüfstrom sind veränderbar. Auch die angezeigten Istwerte und deren physikalische Einheiten lassen sich passend zur gewünschten Auswertung umschalten.
Die Funktionsstruktur des Prüfgeräts

Prüftechnik aus dem Hause SCHLEICH hat sich bereits zig-tausendfach im täglichen Einsatz bewährt. Sie zählt zu den zuverlässigsten Lösungen am Markt und überzeugt durch hohe Leistung, exzellente Messgenauigkeit und einen klaren Mehrwert für industrielle Prüfprozesse.
Zur zeitsparenden Kontaktierung können alle Anschlüsse des Prüflings komfortabel über einen Kontaktieradapter verbunden werden. Anschließend führt das Prüfgerät sämtliche vorgesehenen Prüfungen vollautomatisch und ohne manuellen Eingriff durch. Möglich wird dies durch die serienmäßige, SCHLEICH‑typische automatische Prüfmethodenumschaltung.
Besonders wirtschaftlich ist es, alle Prüfpunkte des Prüflings direkt mit dem Prüfgerät zu verbinden. Das System prüft anschließend vollautomatisch sämtliche relevanten Kombinationen zwischen den Anschlusspunkten. Dadurch reduziert sich die erforderliche Taktrate deutlich – und damit auch die Kosten pro Prüfung. Die notwendigen Umschaltungen erfolgen serienmäßig über flexible und sichere Umschaltmatrizen.
Prüfmethoden
Abhängig von der Konfiguration des Prüfgerätes sind unterschiedliche Prüfmethoden integriert. Jede dieser Prüfmethoden stellt 2, 4 oder mehr Anschlüsse zur Verfügung. Diese führen auf die Prüfmethodenumschaltung.
Automatische Prüfmethodenumschaltung
Modulare Prüfpunkterweiterung | Relaismatrizen
Umschaltung zwischen Prüfstationen
Bei hohen Stückzahlen wird häufig ein zusätzliches Prüfgerät eingesetzt, wenn die Taktzeit eines einzelnen Systems nicht ausreicht. Ist jedoch die eigentliche Prüfzeit kürzer als die Handlingszeit inklusive An‑ und Abklemmen des Prüflings, bieten Doppel‑ oder Mehrfachstationen eine besonders effiziente Alternative.
Während an einer Prüfstation die Prüfung läuft, kann an der zweiten Station parallel be‑ oder entladen werden. Um mögliche elektrische Gefährdungen für das Bedienpersonal auszuschließen, werden die Messleitungen der jeweils inaktiven Prüfstation zuverlässig und sicher getrennt. Zusätzlich werden die Anschlüsse des Prüflings aktiv auf Erde gelegt.
Mechatronik | Script-Steuerung
Mithilfe der serienmäßig integrierten Script-Funktionen lassen sich zusätzliche SPS‑Funktionalitäten direkt im Prüfgerät schnell und einfach realisieren. Ähnlich wie bei einer klassischen SPS können Eingänge abgefragt, Ausgänge gesetzt und logische Verknüpfungen erstellt werden.
Der wirtschaftliche Vorteil liegt in der direkten Steuerung mechatronischer Funktionsabläufe durch das Prüfgerät. So lassen sich beispielsweise Ventile ansteuern, Endschalter abfragen, Messwerte individuell auswerten oder weitere Prozessschritte gezielt beeinflussen. Dadurch können vor, während und nach der eigentlichen Prüfung zusätzliche Abläufe automatisiert integriert werden.
Diese einzigartige Flexibilität macht die Prüfgeräte ideal für kundenspezifische Prüfsysteme ebenso wie für die nahtlose Integration in automatisierte Fertigungsprozesse.
Fernsteuer-Schnittstellen
LAN
- TCP-basierte SCPI-Kommunikation
RS232
- PROFINET
- PROFIBUS
- EtherCAT
- Modbus RTU
- LabVIEW®-Treiber
CAN
- PROFINET
- PROFIBUS
- EtherCAT
- Modbus RTU
Fernsteuer-Protokolle
Industrielle Feldbus-Kommunikation
Die Prüfmethoden

Schutzleiterwiderstandsprüfung
Die Prüfung des Schutzleiters erfolgt mit einem elektronisch geregelten, konstanten Prüfstrom. Aus dem Spannungsabfall am Schutzleiter und dem fließenden Strom berechnet das Prüfgerät den Schutzleiterwiderstand. Dieser darf den in den Normen festgelegten Maximalwiderstand nicht überschreiten. Mit einer Prüfsonde (separat zu bestellen) tastet der Bediener die zu prüfenden Schutzleiteranschlüsse nacheinander am Prüfobjekt ab. Die Prüfung erfolgt zwischen dem PE-Kontakt in der Prüfsteckdose und der Prüfsonde.
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Isolationswiderstandsprüfung
Die Isolationsprüfung erfolgt mit einer elektronisch geregelten, konstanten Prüfspannung. Aus dem Spannungsabfall über der Isolation und dem fließenden Strom berechnet das Prüfgerät den Isolationswiderstand. Dieser darf den in den Normen festgelegten Mindestwiderstand nicht unterschreiten. Der Isolationswiderstand kann sowohl zwischen allen elektrischen Leitern (Geräte der Schutzklasse I) als auch zwischen den elektrischen Leitern und isolierten Gehäuseteilen (Geräte der Schutzklasse II) gemessen werden. Der Bediener tastet mit der Prüfsonde nacheinander die zu prüfenden Gehäuseteile ab. Am Ende der Prüfung erfolgt immer eine Entladung des Prüfobjekts.
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Hochspannungsprüfung DC
Die Isolationsprüfung wird mit einer elektronisch geregelten, konstanten Hochspannung durchgeführt. Während der Prüfung darf der Prüfstrom einen vorgegebenen Maximalwert nicht überschreiten. Steigt der Strom über den Maximalwert, wird die Prüfung automatisch abgebrochen. Am Ende der Prüfung erfolgt immer eine Entladung des Prüfobjekts. mehr Informationen

Hochspannungsprüfung AC
Die Isolationsprüfung wird mit einer elektronisch geregelten, konstanten Hochspannung durchgeführt. Während der Prüfung darf der Prüfstrom einen vorgegebenen Maximalwert nicht überschreiten. Überschreitet der Strom den Maximalwert, wird die Prüfung automatisch abgebrochen. Am Ende der Prüfung erfolgt immer eine Entladung des Prüfobjekts. mehr Informationen

Funktionsprüfung
Die Funktionsprüfung Ihres Prüfobjekts erfolgt unter Betriebsspannung auf Basis der Stromaufnahme, des cos und/oder der Leistungsaufnahme des Prüfobjekts. Für jede Messgröße können Sollwerte und ±-Toleranzen vorgegeben werden. Liegt der elektrische Messwert innerhalb der Toleranz, ist das Prüfergebnis i.O. (in Ordnung). Die Prüfspannung für die Funktionsprüfung mit 5 A wird im Prüfgerät elektronisch erzeugt.
Die 5-A-Prüfung ist speziell für die Messung sehr kleiner Ströme ausgelegt. Damit können z. B. bei LED-Leuchten sehr kleine Leistungen gemessen und bewertet werden. Die Prüfspannung für die Funktionsprüfung mit 16 A wird nicht direkt aus der Netzzuleitung des Prüfgerätes entnommen, sondern über eine separate Prüfspannungszuleitung auf der Rückseite des Prüfgerätes eingespeist. Dadurch können hier unterschiedliche Prüfspannungshöhen eingespeist werden.
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Ableitstromprüfung
Die Ableitstromprüfung wird während der Funktionsprüfung durchgeführt. Es wird geprüft, ob der Ableitstrom von den Leitern L+N nach PE (Erdableitstrom) oder zu isolierten Gehäuseteilen (Gehäuseableitstrom) nicht zu groß ist. Der Ableitstrom darf den in den Normen festgelegten Maximalstrom nicht überschreiten. Zur Prüfung des Gehäuseableitstromes tastet der Bediener mit der Prüfsonde nacheinander die zu prüfenden Gehäuseteile ab.
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Ersatzableitstromprüfung
„Alternative Methode“
Die Ersatzableitstromprüfung wird nicht während der Funktionsprüfung durchgeführt. Es wird geprüft, ob der Leckstrom von den Leitern L+N nach PE (Erdableitstrom) nicht zu groß ist. Der Ableitstrom darf den in den Normen festgelegten Maximalstrom nicht überschreiten. Zur Prüfung wird eine niedrige Wechselspannung an die Anschlüsse des Prüfobjekts L+N gegen PE angelegt. Der dabei fließende Strom wird auf den Strom extrapoliert, der bei normaler Betriebsspannung fließen würde.
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Das Prüfprotokoll
Alle Prüfergebnisse können entweder direkt nach der Prüfung oder zu einem späteren Zeitpunkt auf dem modernen Standardprotokoll ausgegeben werden. Die Sprache des Protokolls kann vor der Ausgabe individuell gewählt werden. Die Protokollierung erfolgt nach IEC 61934. Als Standardsprachen sind Deutsch, Englisch, Chinesisch, Dänisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch hinterlegt.
Ausdruck auf Papier
An das GLP2-BASIC kann jeder Windows® 10- oder 11-kompatible Drucker angeschlossen werden. Wie in Windows® üblich, genügt ein Klick auf das Druckersymbol und alle Messergebnisse werden automatisch ausgedruckt.
PDF-Datei erzeugen
Auf Wunsch erzeugt das GLP2-BASIC eine PDF-Datei, die auf einem USB-Stick, der internen Festplatte oder unter einem beliebigen Netzwerkpfad gespeichert wird. Die Speicherung auf dem USB-Stick erfolgt vollautomatisch im Hauptverzeichnis. Es ist kein „Kopieren und Einfügen“ in Windows® erforderlich.
Erzeugung einer CSV-Datei (optional)
Optional kann das GLP2-BASIC nach einem Prüfablauf auch eine CSV-Datei erzeugen. Die Datei wird unter einem beliebigen Netzwerkpfad gespeichert. Die Daten, die in die CSV-Datei übertragen werden, sind frei konfigurierbar und können an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
Das GLP2-BASIC Technologiepaket

Die Erweiterung des GLP2 mit dem Technologiepaket nutzt die umfangreichen Möglichkeiten von Windows® voll aus. Die Darstellung erfolgt auf einem externen Touch-Monitor, wobei sich das Bildschirmlayout dynamisch an die Auflösung des Monitors anpasst. Die Benutzeroberfläche präsentiert sich noch intuitiver und übersichtlicher als vom Standard gewohnt. Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit wird ein vollwertiger PC eingesetzt.
Die bewährte Messhardware und die präzise Messtechnik sind identisch mit dem Standardgerät. Das Technologiepaket stellt ein Upgrade hinsichtlich der Bedienung dar.
Basierend auf dem Windows®-PC, dem großen Touchdisplay und den sich daraus ergebenden technischen Möglichkeiten, ist die Bedienoberfläche noch informativer und bedienerfreundlicher als bisher. Unsere Ingenieure haben alle modernen Eigenschaften des Windows®-Betriebssystems konsequent genutzt. Das Ergebnis ist eine übersichtliche und klar strukturierte Darstellung, mit professionellem Anspruch.
Zusätzlich zu den Funktionen der Standardsoftware wurde eine Prüfplanrevision inklusive einer umfangreichen Prüfplanhistorienverwaltung integriert. Neue oder geänderte Prüfpläne können nach dem Vier-Augen-Prinzip freigegeben werden. Die Freigabe der Prüfpläne erfolgt durch eine weitere Person, und nicht durch den Prüfplanersteller.
Das GLP2-BASIC im Netzwerk
Prüfpläne und Prüfergebnisse können lokal oder alternativ auf einem zentralen Netzlaufwerk gespeichert werden. Dies gewährleistet eine hohe Sicherheit Ihrer Daten sowie einen optimalen Datenaustausch der Prüfpläne zwischen verschiedenen Prüfsystemen.
Das GLP2-BASIC ist bereits in der Grundausstattung netzwerkfähig. Diese Eigenschaft bietet die ideale Plattform zum Sammeln, Verwalten, Analysieren und Verteilen von Informationen.
Mit ergänzendem Technologie-Paket bietet das GLP2-BASIC darüber hinaus die Möglichkeit der Integration in eine komplexe Unternehmensdomäne und können auch mit ERP-, PPS-, MES- und CAQ-Systemen vernetzt werden. Für diese Anforderung bieten wir vielfach erprobte, konfigurierbare Lösungen an.
Netzwerkausfall

Jedes Prüfgerät speichert automatisch lokale Kopien der aktuellen Server-Prüfplandatenbank, um bei einem eventuellen Netzwerkausfall weiterarbeiten zu können.

Bei einem Netzwerkausfall werden die lokalen Prüfpläne verwendet und die Prüfergebnisse lokal auf dem Prüfgerät gespeichert.

Nach Wiederherstellung der Netzwerkverbindung überträgt das Prüfgerät die Prüfergebnisse automatisch zurück an den Server, so dass die Server-Datenbank wieder auf dem aktuellen Stand ist.
Komplexes globales Netzwerk für Prüfgeräte mit Technologie-Paket

Die Prüfgeräte können in beliebig komplexen Netzwerktopologien betrieben werden. Sie können eine unbegrenzte Anzahl von Prüfgeräten an verschiedenen Unternehmensstandorten weltweit installieren und mit dem zentralen Netzwerklaufwerk verbinden. Unsere Erfahrung in der globalen Vernetzung von Prüfgeräten gibt Ihnen dabei die Sicherheit, unabhängig vom Produktionsstandort die gleiche Produktqualität zu erhalten. Probleme bei der Überarbeitung von Prüfplänen gehören damit der Vergangenheit an.
Selbstverständlich können alle Prüfplan-, Druck-, Etiketten- und Statistikarbeiten auch an den einzelnen Prüfgeräten durchgeführt werden. Um jedoch den Produktionsablauf nicht zu stören, ist es in vernetzten Systemen sinnvoll, dafür separate Arbeitsplätze zu verwenden.
Die PC-Software editor&printer kann daher auf verschiedenen Workstations installiert werden.
Etikettenvorlagen können auch zentral auf einem Netzlaufwerk gespeichert werden. Das Prüfgerät lädt dann je nach Prüfplan die entsprechende Vorlage und druckt die Etiketten nach der Prüfung aus. Durch die zentrale Speicherung auf dem Netzlaufwerk ist sichergestellt, dass alle angeschlossenen Prüfgeräte immer die gleiche Etikettenvorlage verwenden.
Im Falle einer notwendigen Fernwartung können wir uns temporär in Ihr Netzwerk einwählen und direkt auf das einzelne Prüfgerät zugreifen. Wir sehen direkt den Bildschirminhalt des Prüfgeräts. Mit Ihrer Erlaubnis hätten wir auch Zugriff auf Maus und Tastatur. Diese Möglichkeiten sind ideal für einen qualifizierten Support. Die Fernwartung ist natürlich nur mit Ihrer Zugriffsfreigabe möglich.
PC-Software editor&printer

Prüfpläne editieren
Die Prüfplanerstellung erfolgt häufig direkt am Prüfgerät. Alternativ können Prüfpläne mit der kostenlos zum Lieferumfang gehörenden Software editor&printer auch am PC verwaltet, bearbeitet und gespeichert werden. Die Prüfplanerstellung am PC hat den Vorteil, dass die laufende Produktion nicht gestört wird. An den Prüfgeräten kann gearbeitet werden. Die Software stellt sich am PC ähnlich dar wie am Prüfgerät. Dadurch ist die Bedienung nahezu identisch und somit leicht erlernbar.
Die Software wird in zwei Betriebsarten eingesetzt:
- Datenaustausch über USB-Memory-Stick | Offline-Betrieb
- Datenaustausch über PC-Netzwerk | Online-Betrieb
Drucken von Prüfergebnissen
Mit der Software können Sie auf einfache Weise Prüfprotokolle erstellen und ausdrucken. Dazu lesen Sie die Prüfergebnisse von einem Prüfgerät ein, filtern diese nach den zu druckenden Prüfungen und erstellen detaillierte und übersichtliche Berichte.
Alle Fakten im Überblick
Einzelprüfgeräte für HV AC/DC, PE oder Iso
Kombinationsprüfgeräte mit bis zu 21 Prüfmethoden und integrierter Prüfmethodenumschaltung


- Schutzleiterprüfgeräte bis 30 A
- Isolationsprüfgeräte bis 6 kV
- Hochspannungsprüfgeräte AC bis 6 kV
- Hochspannungsprüfgeräte DC bis 6 kV
- Funktionsprüfung bis 16 A
- Alle Prüfmethoden vollelektronisch verschleißfrei geregelt
- Voll- und teilautomatisch ablaufende Prüfungen
- Manuelle Prüfungen
- Sicher nach EN 50191 (Errichten und Betreiben elektrischer Prüfanlagen)
- 2-kanalige Sicherheitseingänge
- PL e, SIL 3, Cat. 4 -Sicherheitskreis (je nach Gerätevariante und Gefährdungsgrad)
- Sicherheitskreise mit zwangsgeführten Sicherheitsrelais
- Hohe Prozesssicherheit
- Intuitives Bedienkonzept über 7″-Touchdisplay plus HDMI-Anschluss
- Ergänzende Eingabe per Tastatur und Maus möglich
- Einlesen beliebiger 1D- und 2D-Barcodes
- Ethernet, WLAN, USB und serielle Schnittstelle
- Integrierte „SPS-Funktionalität“ über frei programmierbare Script-Sprache
- Kommunikation via RS232 und/oder SCPI-Standard-Kommandos
- Datenbank für Prüfpläne und Prüfergebnisse
- Benutzerverwaltung
- Protokolldruck
- Frei konfigurierbarer Etikettendruck für Thermotransferdrucker
- Mehrere Etikettendrucker ansteuerbar
- Volle Netzwerkkonnektivität
- Möglichkeit zur Fernwartung oder Fernkalibrierung
- Fernsteuermöglichkeit für Automatisierung
- Inklusive editor&printer zum Speichern und Drucken der Prüfergebnisse auf einem PC
- Fernsteuerbar zur Automatisierung
- Tisch- oder 19″- Einschubgerät für die Automatisierung
- Standardgerät/Seriengerät ab Lager bzw. sehr kurze Lieferzeit
- Optimal für OEMs
- Inklusive rückführbarem Werkskalibrierschein
- Inklusive SCHLEICH.CARE.PREMIUM
Die Anwendungsgebiete
Das GLP2-BASIC ist für ein breites Anwendungsspektrum konzipiert und kann durch eine Vielzahl konfigurierbarer Optionen exakt an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Sie erhalten genau das Prüfgerät, das optimal zu Ihrer täglichen Arbeit passt.

Manuelle Prüfung | Prüfplatz – Reparaturplatz – Labor
Der einzigartige manuelle Modus ermöglicht es, alle im Prüfgerät integrierten Prüfmethoden bei Bedarf direkt manuell anzuwenden. Eine vorherige Parametrierung der Prüfungen ist nicht erforderlich. Sie wählen einfach die gewünschte Prüfmethode aus und starten Ihre Prüfung. Die Software liefert Ihnen, ähnlich wie ein Multimeter, immer die aktuellen Messwerte. Eine Beurteilung Ihres Prüfobjekts ist somit sofort und in allen Details möglich.
Auch Langzeitanalysen über Stunden, Tage und Wochen sind in dieser Betriebsart problemlos durchführbar.

Teilautomatische Prüfung | Fertigung
Eine typische Prüfung in der Produktion kann manuell über Prüfsonden oder teil- und vollautomatisch erfolgen. Das GLP2-BASIC ist durch seine Flexibilität und komfortable Bedienerführung genau für diese Anwendungen geeignet. Für die Prüfung unterschiedlicher Prüfobjekte können im GLP2-BASIC nahezu beliebig viele Prüfabläufe hinterlegt werden. Diese können direkt über das integrierte Touchdisplay, eine externe PC-Tastatur oder über einen Barcodescanner gestartet werden.
Bei Bedarf kann das Prüfgerät nach Abschluss der Prüfung direkt ein Etikett erstellen. Zusätzlich können eine Vielzahl von Auftragsdaten hinterlegt werden, die neben den Prüfergebnissen auf dem SCHLEICH-Standardprotokoll ausgedruckt werden können.

Vollautomatische Prüfung | Serienfertigung
Das GLP2-BASIC lässt sich nahtlos in Ihre Produktionslinie integrieren. Die Geräteabmessungen basieren auf einem 19“-Gehäuse, wodurch sich das Prüfgerät perfekt in Ihre Anlage einfügen lässt. Zusätzliche flexible Schnittstellen ermöglichen Ihnen die komfortable Fernsteuerung. Die Anbindung an einen Steuerungscomputer oder eine SPS ist leicht umzusetzen.
Sie können für unterschiedliche Prüfobjekte nahezu beliebig viele Prüfsequenzen hinterlegen. Über die Schnittstelle rufen Sie diese direkt auf und starten anschließend die Prüfung. Alle Prüfergebnisse sind über die Schnittstelle abrufbar und können so über den Steuerungscomputer in einer zentralen Datenbank abgelegt werden. Zusätzlich ist es möglich, die Prüfergebnisse lokal auf dem Prüfgerät oder direkt im Computernetzwerk zu speichern.
Für eine noch höhere Automatisierungsflexibilität oder zur Steuerung komplexerer Abläufe empfehlen wir alternativ unsere Prüfgeräte der GLP2-MODULAR-Klasse. Beide Geräteklassen setzen wir erfolgreich in unseren Systemlösungen ein.
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