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Schutzleiterprüfgeräte

Ihre Produktauswahl für Schutzleiterprüfgeräte

HandHeld | Schutzleiterprüfgerät mit 10 A AC, 6/12 V

Messbereich typisch bis 1,2 Ω – umschaltbar bis 20 Ω

Einfache intuitive Bedienung, geringes Gewicht und portabel.
Ideal für den mobilen Einsatz vor Ort zur manuellen Prüfung.

Typische Einsatzfelder sind z. B. die Überprüfung nach der Wartung medizinische Produkte, Röntgenanlagen, CTs oder MRTs sowie die Blitzschutzüberprüfung an Windkraftanlagen.

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GLP1-g | Schutzleiterwiderstandsprüfgeräte mit AC oder DC

Strombereiche 10, 30, 40, 75 A AC - Spannungsbereiche 6/12 V
Strombereich 40 A DC - Spannungsbereich 6/12 V
Messbereich bis 1,2 Ω

Auch in Kombination mit weiteren Sicherheitsprüfmethoden.

Ideal für die manuelle Prüfung zwischen Prüfsonden oder als Integration in z. B. SPS-, LabVIEW®- oder PC-gesteuerte vollautomatische Prüfstände.

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Was Sie schon immer über die Schutzleiterprüfung wissen wollten.

Die Schutzleiterprüfung, weltweit auch als PE Test oder GB Test (Ground Bond) bezeichnet, zählt zu den wichtigsten Prüfmethoden überhaupt.
Elektrogeräte werden in drei Schutzklassen aufgeteilt.

Schutzklasse Schutz durch Test nötig
I Schutzleiter ja
II doppelte oder
verstärkte Isolierung
nein
III Kleinspannung oder
Sicherheitskleinspannung
nein

 

Warum ist die Schutzleiterprüfung so wichtig?

Geräte mit Schutzklasse I haben einen hohen Gefährdungsgrad. Deshalb ist hier die in den Normen geforderte Schutzleiterprüfung zwingend notwendig.

Bei einem Elektrogerät mit Schutzklasse I dient der Schutzleiter der Vermeidung gefährlicher Berührungsspannungen an metallischen Gehäuseteilen des Geräts. Deshalb muss der Schutzleiter bei diesen Produkten absolut zuverlässig funktionieren. Er verbindet die metallischen Gehäuseteile mit der Erde.
Bei einem defekten Elektrogerät mit Isolationsfehler löst auch der vorgeschaltete Fehlerstromschutzschalter (FI) nicht aus, falls der Schutzleiter unterbrochen ist. Somit ginge von dem defekten Elektrogerät höchste Gefahr aus. Deshalb ist die Schutzleiterprüfung in fast allen Prüfvorschriften (z.B. VDE, EN, IEC, UL …) zu finden.

Wo wird im Prüfobjekt geprüft?

Typischerweise werden Elektroprodukte über Netzkabel mit Netzstecker oder Anschlussklemmen mit dem Stromnetz verbunden.
Die Schutzleiterprüfung erfolgt deshalb zwischen dem PE des Netzsteckers bzw. der PE-Anschlussklemme und allen damit verbundenen metallischen Gehäuseteilen des Elektroprodukts.

Falls in einem Elektrogerät mehrere metallische Gehäuseteile mit dem Schutzleiter verbunden sind, muss die sichere Funktion des Schutzleiters an jedem Gehäuseteil einzeln nachgewiesen werden. Sollten Schutzleiterverbindungen am fertig montierten Elektrogerät nicht mehr zugänglich sein, müssen diese Schutzleiterverbindungen bereits während der Produktion in Zwischenprüfungen getestet werden.

Welche Fehler deckt die Schutzleiterprüfung auf?

  • Unterbrochene Schutzleiter
  • Zu hochohmige Schutzleiter, schlechter Übergangswiderstand
  • Wackelkontakte bzw. schlechte Klemmstellen des Schutzleiters

Wie wird der Schutzleiter überprüft?

Die Prüfung des Schutzleiters erfolgt in den meisten Fällen auf Basis des gemessenen ohmschen Widerstands.
Alternativ kann auch der über dem Schutzleiter anliegende Spannungsabfall gemessen werden.

Zur Ermittlung des Widerstands bzw. des Spannungsabfalls muss je nach Prüfnorm ein hoher Mindestprüfstrom durch den Schutzleiter fließen. Das Prüfgerät stellt die Höhe des Prüfstroms nach der Vorgabe entsprechend ein und regelt diesen auf einen konstanten Wert.

Der hohe Prüfstrom soll eine Belastung des Schutzleiters simulieren, um eventuell vorhandene schwache Übergänge „wegzubrennen“. Bei typischen Prüfzeiten von einer Sekunde gelingt dies jedoch in der Realität meist nicht, da eine Erwärmung der Kontaktierung bis zum Wegbrennen in dieser Zeit kaum möglich ist.

Für präzise Schutzleiterprüfungen ist die Vierleitertechnik (auch Kelvinmessung, 4L oder 4W genannt) außerordentlich wichtig. Nur damit ist es zuverlässig möglich, kleine Widerstände im mΩ-Bereich präzise zu messen. Das Prüfgerät ermittelt also in Vierleitertechnik den Spannungsabfall über dem Schutzleiter und rechnet auf Basis des ohmschen Gesetzes den Schutzleiterwiderstand aus.

Was sind die „gut/schlecht“-Kriterien?

In Normen sind obere Grenzwerte für den ohmschen Widerstand oder den Spannungsabfall definiert. Diese Grenzwerte dürfen auf keinen Fall überschritten werden.

Schutzleiterprüfung mit AC oder DC?

Der Prüfstrom ist in den meisten Fällen Wechselstrom. In manchen Anwendungsfällen, zum Beispiel bei langen aufgewickelten Anschlussleitungen, kann aber auch Gleichstrom von Vorteil sein.

Wie wird die Schutzleiterprüfung durchgeführt?

Ob manuell, teil- oder vollautomatisch: mit Schutzleiterprüfgeräten von SCHLEICH lässt sich jede Prüfaufgabe schnell und effizient durchführen.

Unsere Prüfgeräte sind alle nach dem „KISS-Prinzip“ konstruiert. Also nach dem Motto: »Keep It Simple and Smart«. Das Prinzip gilt als Leitmotiv für alle SCHLEICH-Produkte!

Eine manuelle Prüfung erfolgt mit einer Schutzleiterprüfsonde. Der Bediener führt hierzu die Prüfsonde per Hand von Prüfpunkt zu Prüfpunkt. Trotz des manuellen Ablaufs lässt sich die Prüfung aber einwandfrei dokumentieren. Eine typische Anwendung ist hierbei die Überprüfung von Elektroprodukten, Schaltschränken und Maschinen nach der Maschinenrichtlinie EN60204.

Für die Anforderungen von Produktionsbetrieben bieten sich teil- oder vollautomatisierte Schutzleiterprüfgeräte bzw. Schutzleiterprüfautomaten an. Hierzu sind die Prüfgeräte mit einem Relais-Umschaltfeld (Relais-Matrix) ausgestattet. Diese schalten die Prüfströme automatisch an die gewünschten Prüfpunkte.

Prüfsysteme dieser Art haben abhängig vom Anwendungsfall bis zu 1.000 Prüfanschlüsse.

Anforderungen an ein Standard-Schutzleiterprüfgerät?

Viele nationale und internationale Normen verlangen Prüfströme zwischen 10 bis 30 A. Diese Prüfströme lassen sich in Stufen im Prüfgerät vorgeben. Darüber hinaus liefert SCHLEICH aber auch Schutzleiterprüfgeräte von 1 A bis 500 A AC/DC Prüfstrom.

SCHLEICH-Schutzleiterprüfgeräte basieren auf der Erfahrung von über 30 Jahren. Von Anfang an war die Messtechnik nicht analog, sondern immer digital ausgelegt. Grundsätzlich kommen immer modernste Technologien zur Anwendung.

Wie finden Sie das passende Schutzleiterprüfgerät?

Die Anzahl der am Markt verfügbaren Schutzleiterprüfgeräte ist groß und die Menge der konfigurierbaren Features überwältigend.

Sofern Sie an Ihrem Prüfobjekt ausschließlich Schutzleiterprüfungen mit AC oder DC durchführen möchten, sind Sie mit einem Einzelprüfgerät gut beraten. Es enthält nur eine einzige Prüfmethode, nämlich die Schutzleiterprüfung.

Erfordert das Prüfobjekt auch einen umfassenderen Sicherheits- und Funktionscheck, empfehlen wir unsere Kombinationsprüfgeräte/Multifunktionstester. Hiermit lassen sich verschiedene Prüfmethoden wie beispielsweise Schutzleiter-, Isolations- und Hochspannungsprüfung bequem in einem Prüfgerät kombinieren. Die im Prüfgerät integrierte Prüfmethodenumschaltung sorgt dafür, dass keine Messleitungen am Prüfobjekt während der Prüfung manuell umzuklemmen sind.
Darüber hinaus findet man auch häufig die Kombination zwischen den Sicherheitsprüfungen und umfangreichen Funktionsprüfungen. Zur Funktionsprüfung versorgt das Prüfgerät das Prüfobjekt zusätzlich mit elektrischer Betriebsspannung, um auch die elektrischen Betriebseigenschaften zu überprüfen.

Durch die intuitive und komfortable Bedienung unserer Schutzleiterprüfgeräte erfolgt jede Prüfung schnell, präzise und kostensparend.

Das SCHLEICH Produktportfolio

  • Prüfströme von 1 bis 500 A AC oder DC
  • Elektronisch und automatisch geregelter Prüfstrom
  • Standardisierte Schnittstellen wie RS 232, Ethernet/LAN, USB zur PC-Kommunikation
  • 24 V digital I/O zur SPS-Kommunikation
  • Erweiterbar auf Industrial Ethernet und Feldbussysteme zur SPS-Kommunikation
  • Nahezu unbegrenzter Speicherplatz für Prüfpläne und Prüfergebnisse
  • Alle Parameter über die Software bestimmt
  • Prüfsonden verschiedener Bauformen mit/ohne integriertem Starttaster und Meldeleuchte

Darüber hinaus planen, konstruieren und produzieren wir für Sie gerne individuell zugeschnittene Lösungen:

  • Kombinationstester/Multifunktionstester
  • Prüfautomaten/Prüfsysteme mit kleiner bis komplexer Relaismatrix
  • Komplette Prüfarbeitsplätze
  • Fertigungslinien mit Transfersystemen
  • EOL-Arbeitsplätze
  • Großanlagen

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Schutzleiterprüfgeräts auch auf die „Softskills“ des Anbieters. Wir bieten alles notwendige Zubehör und begleiten Sie während der gesamten Nutzungsdauer Ihres Schutzleiterprüfgeräts:

  • Professionelle Beratung mit fachlichem Knowhow
  • Sorgfältige Erstinbetriebnahme
  • Regelmäßige zertifizierte Kalibrierung
  • AfterSales-Betreuung durch unser Serviceteam
  • Service am Telefon, via Fernwartung oder vor Ort
  • Maßgeschneiderte Schulungen

 

SCHLEICH – weltweit einziger Anbieter von Schutzleiterprüfgeräten, der schon viermal mit dem Gütesiegel „TOP100 Innovator“ ausgezeichnet wurde.

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