Hochspannungsprüfgeräte
Hochspannungsprüfgeräte sind ein unverzichtbares Werkzeug zur Qualitätssicherung elektrischer Produkte, sei es in der industriellen Fertigung, im Labor, in der Produktentwicklung oder bei Zertifizierungsstellen.
Die Hochspannungsprüfgeräte von SCHLEICH erfüllen alle relevanten Prüfnormen und lassen sich individuell an Ihre Prüfprozesse – egal, ob diese manuell oder vollautomatisch sind – anpassen. Unsere Systeme sind auf Ihre Anforderungen abgestimmt und bieten Ihnen maximale Flexibilität und absolute Zuverlässigkeit.
Vertrauen Sie auf Technologie, die Maßstäbe setzt – für sichere, normkonforme und effiziente Hochspannungsprüfungen.
Die Key-Facts:
- Normkonforme Hochspannungsprüfung mit AC oder DC
- Manuelle und automatisierte Prüfabläufe
- Prüfdauer: Sekunden, Minuten, Stunden, Tage oder Monate
- Grafische Verlaufsanzeige der Messwerte
- Erweiterbar für komplexe Prüfobjekte mit mehreren Prüfpunkten
- Relaismatrizen mit hunderten Prüfpunkten
- Ideal für Serienprüfungen und EOL-Tests
- Ideal für Zulassungsprüfungen und Qualitätssicherung
- Zweikanalige Sicherheitsfunktion – konform PLe / SIL3
GLP1-g Hochspannungsprüfgeräte
Hochspannungsprüfgeräte AC und DC | 18 Gerätevarianten
AC
- 6 – 50 kV
- 3 – 200 mA
DC
- 4 – 10 kV
- 6 – 20 mA
Ideal für
- manuelle Prüfungen mit Hochspannungsprüfpistolen
- Prüfung in einer Prüfhaube, Prüfkabine
- vollautomatische Prüfplätze
- OEMs, Anlagenbau
- Kommunikation mit
«» PC
«» SPS
«» LabVIEW®
GLP2-BASIC Hochspannungsprüfgeräte
Hochspannungsprüfgeräte AC und DC
AC
- 6 kV
- 3, 100 mA
DC
- 6 kV
- 6, 100 mA
Ideal für
- Manuelle Prüfungen mit Hochspannungsprüfpistolen
- Prüfung in einer Prüfhaube, Prüfkabine
- Vollautomatische Prüfplätze
- OEMs, Anlagenbau
- Kommunikation mit
«» PC
«» SPS
«» LabVIEW®
«» MES / ERP
«» Feldbus z. B. PROFIBUS ...
«» Industrial Ethernet z. B. PROFINET, EtherCAT, EtherNet/IP, Modbus-TCP ...
GLP2-MODULAR Hochspannungsprüfgeräte
Hochspannungsprüfgeräte AC und DC
AC
- 6 – 100 kV
- 3 – 5000 mA
DC
- 4 – 100 kV
- 6 – 1000 mA
Ideal für
- manuelle Prüfungen mit Hochspannungsprüfpistolen
- Prüfung in einer Prüfhaube, Prüfkabine
- vollautomatische Prüfplätze
- OEMs, Anlagenbau
- Kommunikation mit
«» PC
«» SPS
«» LabVIEW®
«» MES / ERP
«» Feldbus z. B. PROFIBUS ...
«» Industrial Ethernet z. B. PROFINET, EtherCAT, EtherNet/IP, Modbus-TCP ...
Für jede Anforderung die passende Lösung
Dank unserer breiten Produktpalette an Hochspannungsprüfgeräten haben wir für nahezu jeden Anwendungsfall die passende Lösung parat – vom Einzelprüfgerät über individuelle Prüfsysteme bis hin zu kompletten Hochspannungsprüffeldern.
Einzelprüfgeräte
Einzelhochspannungsprüfgeräte sind ideal für Anwendungen, bei denen nur die Hochspannungsprüfung erforderlich ist.
- Geeignet für:
- Manuelle Prüfung mit Prüfpistolen
- Prüfspannungen bis 100.000 V und mehr
- Automatisierung
- Labore
- Vorteile:
- Geringe Anschaffungskosten
- Einfache Bedienung
- Kompakte Bauweise
- Nachteil:
- Für mehrere Prüfmethoden ist jeweils ein Prüfgeräte nötig


Multifunktionsprüfgeräte
Multifunktionsprüfgeräte bieten Vorteile für Anwendungen, bei denen mehrere Prüfmethoden in einem Gerät vereint sein sollen.
- Typische Kombinationen:
- Hochspannungsprüfung + Isolationsprüfung + Schutzleiterprüfung + Funktionsprüfung
- Ideal geeignet für:
- End-of-Line-Prüfstände
- Serienfertigung
- Automatisierung
- Labore
- Vorteile:
- Anschaffungskosten höher, aber wirtschaftlich als mehrere Einzelprüfgeräte
- Zentrale Steuerung und Dokumentation
- Höhere Effizienz durch schnelle automatisierte Prüfabläufe
- Integration der automatischen Prüfmethodenumschaltung
- Integration der automatischen Messwegeumschaltung
- Hohe Flexibilität
- Platzsparender als mehrere Einzelprüfgeräten

Prüfegräte mit separatem Hochspannungstransformator
Diese Ausführung ist typisch für hohe Prüfspannungen und -ströme sowie die daraus resultierenden großen HV-Transformatoren.
In dieser Konstellation werden die HV-Transformatoren in der Regel in individuellen Prüfaufbauten, Prüfkabinen oder Prüffeldern betrieben.


Komplettlösungen mit Prüfkabinen
Die Hochspannungsprüfung in einer Prüfkabine eignet sich besonders gut für kleinere bis mittelgroße Prüfobjekte. Die Kabine ist metallisch verkleidet – entweder nur innen oder zusätzlich auch von außen – und bietet dadurch einen zuverlässigen Berührungsschutz gemäß den geltenden Sicherheitsstandards.
Prüfgerät und Prüfkabine können flexibel auf einem höhenverstellbaren Arbeitstisch positioniert werden, um ein ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen. Durch den Einsatz von Matrixumschaltungen lässt sich die Anlage zudem so erweitern, dass Prüfungen an mehreren Prüfpunkten automatisiert und effizient durchgeführt werden können.
- Ideal für Anwendungen mit vollständigem Berührungsschutz.
- Geeignet für:
- Prüfspannungen bis 50.000 V und mehr
- Produktion
- Labor
- Materialprüfungen
- Vorteile:
- Automatisch ablaufende Prüfungen
- Sichere Prüfung
- Kompakte Bauweise
- Sichtfenster zur Beobachtung
- Höhenverstellbarer Arbeitsplatz
- Erweiterung auf mehrere Matrixpunkte
- Sichere normgerechte Türüberwachung
- Bei Bedarf mit Türverriegelung
- Prüfkabine für TE-Prüfungen geeignet


Prüffelder
Unsere Prüfgeräte kommen bevorzugt in Prüffeldern zum Einsatz, insbesondere bei mittelgroßen bis großen Prüfobjekten. Ein Prüffeld bietet optimale Bedingungen für große und/oder schwere Prüfobjekte und lässt sich flexibel gestalten, beispielsweise mit mehreren Zugangstoren oder variabler Ausstattung.
Das geerdete Schutzgitter sorgt für zuverlässigen Berührungsschutz und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen bei Hochspannungsprüfungen.
- Ideal für Anwendungen mit vollständigem Berührungsschutz. Typisch sind Großmotoren, Kabeltrommeln, Hochspannungsisolatoren …
- Geeignet für:
- Geeignet für Prüfspannungen bis 100.00 V und mehr
- Produktion
- Labor
- Materialprüfungen
- Vorteile:
- Automatisch ablaufende Prüfungen
- Sichere Prüfung
- Sichere normgerechte Türüberwachung
- Bei Bedarf mit Türverriegelung(en)

Individuelle Lösungen
Ganz gleich, ob es um Hochspannungsprüfungen an Schienenfahrzeugen, isolierten Elektrowerkzeugen oder speziell gewickelten Spulen für die Automobilindustrie geht:
Stellen Sie uns Ihre Prüfanforderung – wir liefern die passende Lösung.
Dank unserer langjährigen Erfahrung und der erfolgreichen Umsetzung zahlreicher Projekte sind wir ein zuverlässiger und kompetenter Partner für anspruchsvolle Prüfaufgaben.




Wissenswert:
Die Hochspannungsprüfung
Warum die Hochspannungsprüfung so wichtig ist.
Waschmaschinen, Elektromotoren, Leuchten und fast alle anderen Elektroprodukte sowie Elektroanlagen können nur sicher betrieben werden, wenn sie eine hohe elektrische Isolationsfestigkeit aufweisen. Eine schlechte Isolation kann im schlimmsten Fall zu Elektrounfällen mit schweren Verletzungen oder gar Todesfolge führen oder auch erhebliche Produktschäden verursachen. Mithilfe der Hochspannungsprüfung können Sie die Isolationsqualität und Spannungsfestigkeit Ihres Prüfobjekts ermitteln. Die Überprüfung der Elektroprodukte erfolgt mit Prüfspannungen von typischerweise bis zu 6.000 V.
Um nahezu alle Bereiche der Hochspannungsprüfung abzudecken, bietet SCHLEICH eine sehr umfangreiche Palette an Hochspannungsprüfgeräten von 3.000 bis 100.000 V.
Wo im Prüfobjekt geprüft wird.
Es wird zwischen allen stromführenden Leitern sowie von stromführenden Leitern zum Gehäuse geprüft.
Funktioniert das nicht auch mit einer Isolationswiderstandsprüfung? Prinzipiell schon, da bei beiden Prüfungen zwischen denselben Prüfpunkten gemessen wird. Bei der Hochspannungsprüfung kommen jedoch deutlich höhere Prüfspannungen zum Einsatz, was einen echten Härtetest für jedes Prüfobjekt darstellt!
Darüber hinaus belastet die Hochspannungsprüfung mit Wechselspannung das Prüfobjekt besonders stark. Durch diese harte Qualitätsanalyse werden Isolationsschwächen zuverlässig aufgedeckt.
Diese Fehler deckt die Hochspannungsprüfung auf.
- Zu geringe Isolationsabstände
- Mangelhafte Durchschlagsfestigkeit
- Isolationsschwächen zwischen beliebigen elektrischen Leitern zum Schutzleiter / Gerätegehäuse
- Isolationsschwächen zwischen den elektrischen Leitern
- Schlechte Isolation an Luft- und Kriechstrecken
- Energiereiche und energiearme Durchschläge
- Mikroentladungen, die sich erst später im Betrieb zu einem Schaden ausweiten können
Was sind die „Gut“/“Schlecht“-Kriterien?
Die Beurteilung der Hochspannungsprüfung erfolgt stets auf Basis des Stroms, der zwischen den beiden Polen der Hochspannung fließt. Dieser Strom wird auch als Leckstrom oder Ableitstrom bezeichnet. Er darf ein einstellbares Limit nicht überschreiten. Wird dieses Limit überschritten, liegt eine Isolationsschwäche vor.
Hochspannungsprüfung mit AC oder DC?
Ob eine Wechsel- oder Gleichspannung als Prüfspannung verwendet werden kann, hängt von der für das zu prüfende Produkt geltenden Norm ab. Oft ist es zulässig, auch mit Gleichspannung zu prüfen. In diesem Fall muss die Prüfspannung um das 1,5-fache der AC-Prüfspannung erhöht werden. Das scheint auf den ersten Blick deutlich höher zu sein. Bedenkt man jedoch, dass die AC-Prüfspannung ein Effektivwert ist, relativiert sich dies. Der Spitzenwert der AC-Prüfspannung ist der Effektivwert mal √2, also das 1,41-fache.
Prüfobjekte haben häufig unvermeidbare Kapazitäten, die auf Filterkondensatoren oder ihre physikalische Bauweise zurückzuführen sind.
Bei der Hochspannungsprüfung mit AC kann durch diese Kapazitäten ein hoher kapazitiver Ableitstrom fließen. Dies muss jedoch kein Fehler sein, da die physikalische Bauweise des Prüfobjekts diesen Ableitstrom naturgemäß fließen lässt. Um den Anteil des imaginären Stroms durch die Prüflingskapazität unberücksichtigt zu lassen, können Hochspannungstester von SCHLEICH zwischen Wirk- und Blindstrom unterscheiden.
Wird hingegen mit DC geprüft, spielt die Kapazität nur eine untergeordnete Rolle. Nach dem Aufladen der Kapazität fließt nur noch ein sehr kleiner Isolationsstrom durch den Isolationswiderstand. Dieser Strom darf, genau wie bei einer Prüfung mit AC, ein vorgegebenes Limit nicht überschreiten. Darüber hinaus ermitteln SCHLEICH-Hochspannungstester aus der Prüfspannung und dem Ableitstrom den Isolationswiderstand. Bei einer Hochspannungsprüfung mit DC wird der Tester also auch zu einem Megohmmeter.
Wie wird die Hochspannungsprüfung durchgeführt?
Egal, ob manuell, teil- oder vollautomatisch: Mit den Hochspannungsprüfgeräten von SCHLEICH lassen sich alle Prüfaufgaben schnell und effizient durchführen. Sie sind alle nach dem „KISS-Prinzip“ konstruiert. Also nach dem Motto: „Keep It Simple and Smart“. Dieses Prinzip gilt als Leitmotiv für alle SCHLEICH-Produkte.
Eine manuelle Prüfung erfolgt mit Hochspannungsprüfpistolen. Hierzu führt der Bediener die Sicherheitsprüfpistolen per Hand von Prüfpunkt zu Prüfpunkt. Trotz des manuellen Ablaufs lässt sich die Prüfung einwandfrei dokumentieren. Eine typische Anwendung ist die Überprüfung von Elektroprodukten, Schaltschränken und Maschinen gemäß der Maschinenrichtlinie EN 60204.
Für die Anforderungen von Produktionsbetrieben bieten sich eher teil- oder vollautomatisierte Hochspannungsprüfgeräte bzw. -prüfautomaten an. Diese sind mit einem Relais-Umschaltfeld (Relais-Matrix) ausgestattet. Dieses schaltet die Hochspannung automatisch an die gewünschten Prüfpunkte.
Prüfsysteme dieser Art verfügen je nach Anwendungsfall über bis zu 1.000 Prüfanschlüsse.
Sichere Durchführung der Hochspannungsprüfung.
Das Arbeiten mit Hochspannung ist gefährlich. Deshalb sind die entsprechenden Sicherheitsvorschriften und Maßnahmen zum Berührungsschutz unbedingt einzuhalten.
Auf Schutzmaßnahmen kann nur verzichtet werden, wenn die Stromabgabe des Hochspannungsprüfgeräts auf einen maximalen Sicherheitsstrom begrenzt ist. Die Sicherheitsstrombegrenzung begrenzt den Prüfstrom auf maximal 3 mA AC bzw. maximal 12 mA DC. Derartige Hochspannungsprüfgeräte dürfen allerdings nur eingesetzt werden, wenn der bereits bei einem gutem Prüfobjekt fließende Ableitstrom unterhalb der Sicherheitsstrombegrenzung liegt. Da viele Prüfobjekte, wie beispielsweise Elektromotoren, naturgemäß einen kapazitiven Ableitstrom von oft deutlich über 3 mA AC aufweisen, ist eine Sicherheitsstrombegrenzung bei diesen Prüfobjekten nicht einsetzbar. Bei diesen Prüfobjekten ist eine Sicherheitsstrombegrenzung deshalb nicht einsetzbar.
Es muss allerdings auch noch ein zweites Kriterium berücksichtigt werden. Aufgrund ihrer Bauweise haben viele Prüfobjekte eine unvermeidbare Kapazität. In dieser Kapazität fließt kapazitiver Ableitstrom. Die Kapazität kann aber auch Ladungen speichern. Sollte dies der Fall sein, darf die maximal gespeicherte Energie 350 mJ (VDE 104/EN 50191) nicht überschreiten. Andernfalls besteht für den Bediener beim Berühren des Prüfobjekts die Gefahr eines elektrischen Schlags aufgrund der vorhandenen Restladung.
Ist eine Sicherheitsstrombegrenzung nicht möglich, kommen als Schutzmaßnahme Prüfhauben, Prüfkabinen, Lichtvorhänge oder Absperrketten zum Einsatz.
Die potentialfreie Hochspannungsprüfung.
In den meisten Anwendungsfällen kommt die potentialfreie Hochspannungsprüfung zum Einsatz. Sie ist typisch für Sicherheitsprüfpistolen. Sie gewährleistet die höchste Sicherheit für den Anwender. Ab einer Hochspannung von 15.000 V ist in der Regel die Hochspannung einseitig geerdet.
Was bei einer Hochspannungsprüfung beachtet werden muss.
Um die Hochspannungsprüfung korrekt durchzuführen, muss sichergestellt werden, dass das Prüfobjekt tatsächlich mit der Hochspannung verbunden ist. Die Kontrolle einer korrekt durchgeführten Prüfung kann auf drei verschiedene Arten erfolgen:
- Vorgabe eines Mindeststroms – vorteilhaft für Prüfobjekte, bei denen ein Ableitstrom fließt. Wenn dieser Mindeststrom fließt, kann man sicher sein, dass das Prüfobjekt auch an Spannung liegt.
- Bei einer DC-Prüfspannung ist der Ableitstrom sehr niedrig. Hier lässt sich die Kontaktüberwachung aber über die Messung des Ladestroms zu Beginn der Hochspannungsprüfung durchführen.
- Messung der am Prüfobjekt tatsächliche anliegenden Spannung. Dazu werden zwei zusätzliche Sense-Leitungen ergänzend zu den Prüfleitungen mit dem Prüfobjekt verbunden. Häufig wird diese Art der Messung auch Vierleitermessung genannt. Über die beiden Sense-Leitungen erfolgt die Messung der am Prüfobjekt tatsächlich anliegenden Hochspannung. Diese Spannung wird mit einem Vorgabewert verglichen. Deshalb nennen wir dieses Kontrollverfahren Spannungsrückmessung.
Die Anforderungen an ein Standard-Hochspannungsprüfgerät.
In vielen nationalen und internationalen Normen ist eine Leistung von > 500 VA bei einem Dauerstrom von 100 mA AC sowie einem Kurzschlussstrom von 200 mA AC vorgeschrieben. Typische maximale Prüfspannungen sind 3.000 V oder 6.000 V.
SCHLEICH-Hochspannungsprüfgeräte sind mit einer reaktionsschnellen, elektronischen Hochspannungsquelle ausgestattet. Diese erlaubt das präzise, sequenzielle Abfahren von Spannungsprofilen.
SCHLEICH-Hochspannungsprüfgeräte basieren auf über 30 Jahren Erfahrung. Von Anfang an war die Messtechnik nicht analog, sondern digital ausgelegt. Grundsätzlich kommen stets modernste Technologien zur Anwendung.
So finden Sie das passende Hochspannungsprüfgerät.
Die Auswahl an Hochspannungsprüfgeräten auf dem Markt ist groß und die Menge der konfigurierbaren Features überwältigend.
Mit einigen grundsätzlichen Überlegungen finden Sie jedoch leicht das passende Gerät.
Wenn Sie ausschließlich Hochspannungsprüfungen mit AC oder DC an Ihrem Prüfobjekt durchführen möchten, ist ein Einzelprüfgerät die richtige Wahl. Dieses enthält nur eine einzige Prüfmethode, nämlich die Hochspannungsprüfung.
Wenn das Prüfobjekt jedoch auch einen umfassenderen Sicherheits- und Funktionscheck erfordert, empfehlen wir unsere Kombinationsprüfgeräte/Multifunktionstester. Mit diesen lassen sich verschiedene Prüfmethoden, wie beispielsweise Hochspannungs-, Isolations- und Schutzleiterwiderstandsprüfung, bequem in einem Gerät kombinieren. Die Prüfmethodenumschaltung im Gerät sorgt dafür, dass keine Messleitungen am Prüfobjekt während der Prüfung manuell umgeklemmt werden müssen.
Darüber hinaus ist auch häufig eine Kombination aus Sicherheits- und umfangreichen Funktionsprüfungen zu finden. Zur Funktionsprüfung versorgt das Prüfgerät das Prüfobjekt zusätzlich mit elektrischer Betriebsspannung, um auch die elektrischen Betriebseigenschaften zu überprüfen.
Dank der intuitiven und komfortablen Bedienung unserer Hochspannungsprüfgeräte erfolgt jede Prüfung schnell, präzise und kostensparend.
Das SCHLEICH Produktportfolio – Erwarten Sie mehr!
Hochspannungssprüfgeräte
- Prüfspannung von 3000 V, 6000 V bis zu 120 KV AC/DC
- Leistung von 500 VA bis 35 kVA
- Mit elektronischer automatisch geregelter Hochspannung
- Mit integrierter Entladung und Entladungsüberwachung
- Standardisierte Schnittstellen wie RS 232, Ethernet / LAN, USB zur PC-Kommunikation
- 24 V digital I/O zur SPS-Kommunikation
- Erweiterbar auf Industrial Ethernet und Feldbussysteme zur SPS-Kommunikation
- Nahezu unbegrenzter Speicherplatz für Prüfpläne und Prüfergebnisse
- Alle Parameter werden über die Software bestimmt
Individuelle Prüfgeräte und -systeme
- Kombinationstester/Multifunktionstester
- Prüfautomaten/Prüfsysteme mit kleiner bis komplexer Relaismatrix
- Komplette Prüfarbeitsplätze
- Fertigungslinien mit Transfersystemen
- EOL-Arbeitsplätze
- Großanlagen
Rundumservice
- Professionelle Beratung mit fachlichem Knowhow
- Sorgfältige Erstinbetriebnahme
- Regelmäßige zertifizierte Kalibrierung
- AfterSales-Betreuung durch unser Serviceteam
- Service am Telefon, via Fernwartung oder vor Ort
- Maßgeschneiderte Schulungen


Sie benötigen eine persönliche Produktberatung?
Gerne bieten wir Ihnen umfassende Unterstützung und Beratung zu all unseren Produkten und Leistungen.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail!
