Der prinzipielle Aufbau besteht aus einem Basisgerät, welches über ein Bus-System mit Matrixmodulen verbunden ist. Das Basisgerät ist PC-gesteuert und enthält die Spannungsquellen, die analoge bzw. digitale Messtechnik und den Buscontroller. Es kommt der sehr sichere Industrie-CAN-Bus zum Einsatz. Es werden Kommandos im CAN-Open-Protokoll übertragen. Dadurch lassen sich z.B. nicht nur die Relaismatrixen in den Matrixmodulen, sondern auch andere Systeme steuern. Dieses könnten z.B. pneumatische Steuermodule sein. Die Matrixmodule enthalten unterschiedliche Relaismatrixboards in 1-, 2- und/oder 4-Leitertechnik mit unterschiedlicher Anzahl von Ausgangspins. Es gibt Module für verschiedene Prüfspannungen, Prüfströme und Messaufgaben. Module können passive Relaisfunktionen als auch aktive Stimuli-Funktionen haben. Über aktive Stimuli-Funktionen lassen sich bei Bedarf im Prüfling Aktivitäten stimulieren, so dass im Prüfling z.B. Funktion geschaltet werden können. 
Das Basisgerät ist für folgende Mess- und Prüfmethoden konfigurierbar: - digitale oder analoge Durchgangsprüfung/Widerstandsprüfung in 1-Leitertechnik
- mit Widerstandsbestimmung ab ca. 5kOhm
- analoge Durchgangsprüfung/Widerstandsprüfung in 2-Leitertechnik
- mit Widerstandsmessung ab ca. 1Ohm
- analoge Durchgangsprüfung/Widerstandsprüfung in 4-Leitertechnik
- mit Widerstandsmessung ab ca. 1mOhm
- Hochspannungsprüfung AC bis 6000V
- Prinzip1 verzahnte Kammtechnik | alles frei programmierbar
- Prinzip2 jeder gegen jeden | alles frei programmierbar
- Hochspannungs- / Isolationswiderstandsprüfung DC bis 8000V
- Prinzip1 verzahnte Kammtechnik | alles frei programmierbar
- Prinzip2 jeder gegen jeden | alles frei programmierbar
- Funktionsprüfung bis 300VAC
- automatische Entladung aller Leiter untereinander und gegen Erde
- inkl. Restspannungsmessung zur Überwachung des Entladevorgangs
Der Bus wird über solide Industriestecker vom Basisgerät zu den einzelnen Matrixmodulen geführt. Es handelt sich dabei um das Daisy-Chain-Prinzip. Dabei ist das erste Matrixmodul direkt mit dem Basisgerät verbunden. Die weiteren Matrixmodule sind nun jeweils mit ihren Vorgängern verbunden. Durch dieses sogenannte Reihenschaltungsprinzip, entsteht eine Kette aus Matrixmodulen. Der Vorteil liegt in der einfachen Verkabelung der Module untereinander. In einem Prüfaufbau, der aus mobilen Matrixmodulen besteht, lässt sich dadurch der Aufbau sehr schnell und flexibel an neue Gegebenheiten anpassen. Die Matrixmodule können entweder stationär in einen Prüfschrank montiert werden, oder sie sind als mobile und robuste Matrixmodule aufgebaut. Aus mobilen Matrixmodulen lässt sich sehr einfach ein mobiler Prüfaufbau vor Ort realisieren. Dies kann z.B. beim Prüfen an Verkabelungen für Eisenbahnen, Schiffen oder Flugzeugen sehr von Vorteil sein. Immer wenn stationäre Aufbauten zu unflexibel sind, kommen die soliden mobilen Matrixmodule zum Einsatz. Die Matrixmodule sind für 1-, 2- oder 4-Leiterprüfaufgaben konfigurierbar. Je nach Prüfspannung können die Matrixmodule mit einer unterschiedlichen Anzahl von Relaiskarten bestückt werden. Die Relaiskarten haben je nach Prüfspannung eine unterschiedliche Anzahl von Ausgangspins. Die Matrixmodule haben alle eine aktivierbare Entladung an jedem Anschlusspin. | Matrixen | Polzahl + Spannung | | | 1-Leiter | 24 | 6KV AC - 7,5KV DC | | | 2-Leiter | 12 | 6KV AC - 7,5KV DC | | | 4-Leiter | 6 | 6KV AC - 7,5KV DC | | | 2-Leiter | 16 | 1,5KV AC - 2,5KV DC | | | 4-Leiter | 8 | 1,5KV AC - 2,5KV DC | |
Die Ausgangspins sind auf der Rückseite der Matrixmodule auf solide Industriestecker geführt. Dies ist für den rauen industriellen Einsatz sehr wichtig und von erheblichen Vorteil. Von dem Industriestecker führen die Adapterleitungen in der Regel direkt zum Prüfling. Eventuell führen die Leitungen aber auch in einen elektrischen/mechanischen Prüfaufbau und werden erst von dort über Adapter zum Prüfling geführt.  | Die mobilen Matrixmodule werden in soliden stapelbaren 19"-Industriegehäusen geliefert. Sie sind speziell für den sehr robusten Einsatz vor Ort ausgelegt. Interne Schockabsorber sorgen für den sichern Schutz der Elektronik. |
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