Unsere Verbackanlagen machen es möglich, mit Backlackdraht produzierte Spulen direkt nach dem Wickeln zu verbacken und auf Fehler zu prüfen. Sie ermöglichen das Verkleben und Aushärten der Wicklung von Einphasen- und Drehstromstatoren sowie Ankern und Spulen aller Art. Der Verbackprozess erfolgt durch kontrollierte elektrische Aufheizung der Spulen, der computergestützt überwacht wird. Je nach Stromdichte ergeben sich unterschiedliche Aufheizzeiten. Die Variation der Stromdichte ermöglichen Verbackvorgänge mit einer Dauer von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten. Nach der Aufheizphase besteht zusätzlich die Möglichkeit, die erreichte Temperatur für eine bestimmte Zeit konstant zu halten. Ergebnis ist dann eine sehr gleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb der Wicklung und dadurch ein sehr gutes, homogenes Verkleben in allen Wicklungsteilen. Neben der Nutzung unserer Verbackautomaten an Einzelarbeitsplätzen eignen sie sich natürlich auch für die Integration in vollautomatische Fertigungslinien. Eine Palettensteuerung in einer Linie oder der Datenaustausch mit einer SPS ist ohne weiteres möglich. Die Anlagen sind so ausgelegt, dass sie bis zu acht unabhängig voneinander ablaufende Verbackprozesse optimal steuern und diese anwenderfreundlich auf dem Monitor darstellen können. Als Systemlieferant sind wir in der Lage, Ihnen neben der elektrischen Verbackanlage natürlich auch die komplette Mechanik, die aus einzelnen Verbackzellen, einem Rundtakttisch oder einer kompletten Fertigungslinie bestehen kann, zu liefern. Erst die Kombination dieser optimal aufeinander abgestimmten Komponenten sichert Ihnen ein bestmögliches Fertigungsergebnis. Auch die Wickelkopfformwerkzeuge und Spreizdorne gehören selbstverständlich zu unserem Produktangebot. Natürlich lassen sich unsere Verbackanlagen auch mit der Statorprüftechnik unserer MTC3-Geräte erweitern. Diese Lösung gibt Ihnen vor und nach dem Verbacken detaillierte Informationen über die Qualität Ihres Produktes. top

An die zu verbackende Wicklung wird eine konstante Spannung gelegt. Die steigende Erwärmung lässt den Widerstand der Wicklung steigen, der Strom fällt daher ab. Mit steigender Temperatur wird demzufolge immer weniger Leistung in die Wicklung abgegeben. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Temperatur relativ langsam ansteigt und dadurch eine gute gleichmäßige Durchwärmung des Stators stattfindet. Der Temperaturunterschied zwischen Wickelkopf und Nut, ist beim Erreichen der Verbacktemperatur somit optimal gering. Da aber die maximale Stromdichte im Draht nur zu Beginn des Verbackens erreicht wird, kann keine sehr kurze Verbackzeit erzielt werden. 
Diese Methode hält den Strom während des Verbackvorgangs konstant. Um den aufgrund des steigenden Widerstands fallenden Strom stabil zu halten, wird dazu die Spannung während des Verbackens von der Verbackanlage stufenlos erhöht. Die Endtemperatur wird daher in deutlich kürzerer Zeit, als bei konstanter Spannung erreicht. Die Temperaturverteilung in der Wicklung kann dabei allerdings unterschiedlich verteilt sein. Vorteil dieser Methode ist die Erreichbarkeit sehr kleiner Verbackzeiten. Allerdings entsteht hierbei in den meisten Fällen eine ungleichmäßige Temperaturverteilung. | Konstanttemperaturmethode |

Bei der Konstant-Spannungs- oder der Konstant-Strommethode wird der Verbackprozess beendet, sobald die Verbacktemperatur erreicht wird. Die Zeit, in der die Backlackbeschichtung an der Drahtoberfläche schmelzen und eine Verbindung mit den Nachbardrähten eingehen kann, ist bei diesen beiden Methoden allerdings relativ kurz. Dadurch kann es vorkommen, dass die Drähte in der Nut, auf Grund des umgebenden Blechpakets etwas kühler bleiben als im Wickelkopf. Das könnte zu einer schlechten Qualität führen. Bei der Konstant-Temperaturmethode wird deshalb nach dem Erreichen der Zieltemperatur die Temperatur für eine bestimmte Zeit konstant gehalten. Dadurch verlängern wir die Zeit, in der die Backlackbeschichtung an der Drahtoberfläche schmelzen und eine Verbindung mit den Nachbardrähten eingehen kann. 
Das Verbacken mit einem Temperaturprofil entspricht grundsätzlich dem Verbacken mit konstanter Temperatur, allerdings werden bei dieser Methode mehrere Temperaturstufen nacheinander angefahren. Der Temperaturunterschied zwischen Wickelkopf und Nut kann hierbei bereits bei niedrigeren Vortemperaturen vor dem eigentlichen Schmelzvorgang angeglichen werden. Diese Methode wird vor allen dann benutzt, wenn ein sehr langes Blechpaket im Verhältnis zu einem sehr kurzen Wickelkopf vorliegt und/oder das Blechpaket eine große Masse besitzt. top
| Verbackanlage mit Vertigungslinie | | Kontakierung | 
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| Spreizdorn | | Spreizdorn | 
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| Wickelkopfformung | | Wickelkopfformung | 
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| Wickelkopfformung | | Wickelkopfformung + Kontaktierung | 
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Zur Kommunikation mit der elektronischen Außenwelt hat die Verbackanalge diverse Schnittstellen. - Fernsteuerung der Verbackanlage durch eine SPS
- Kommunikation mit Datenbanken
- Barcode
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